Einsatz von Gregor Kobel zum Rückrundenstart gegen SGE fraglich

Einsatz gegen Frankfurt fraglich

Nach Winterpause: BVB bangt um Torwart Kobel


07.01.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Gregor Kobel: Der Torwart steht seit 2021 beim BVB unter Vertrag, kam vom VfB Stuttgart. (Quelle: IMAGO/Rene Nijhuis/MB Media/imago)

Am Freitag geht es für die Borussia nach kurzer Winterpause in der Bundesliga weiter. Auf ihren Rückhalt muss sie dabei möglicherweise verzichten.

Borussia Dortmund muss zum Jahresauftakt womöglich auf Stammtorhüter Gregor Kobel verzichten. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat der 28-Jährige das Trainingslager der Schwarz-Gelben in Marbella krankheitsbedingt verlassen. Der BVB reagierte umgehend und ließ U23-Torwart Silas Ostrzinski einfliegen. Der 22-Jährige hat bereits am Mittwochvormittag erstmals mit der Mannschaft trainiert.

Schon in den vergangenen Tagen konnte der Schweizer Nationaltorwart Kobel (19 Länderspiele) nur eingeschränkt trainieren – entweder individuell oder in reduziertem Umfang. Ob er am Freitagabend (20.30 Uhr/live bei Sky und Sat.1 sowie im t-online-Ticker) beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt im Tor stehen kann, ist daher ungewiss.

Als Vertreter stünde Alexander Meyer bereit. Kobel kam in dieser Saison bislang in allen 24 Pflichtspielen zum Einsatz. In der Liga weist der BVB mit nur zwölf Gegentoren hinter Bayern München (11) die zweitbeste Defensive auf. Einen großen Anteil daran hatte Kobel, der mit starken Leistungen überzeugte und gleich in acht von 15 Ligaspielen seinen Kasten sauber hielt.

Die Dortmunder reisen am Donnerstag direkt von Marbella nach Frankfurt. Mit 32 Punkten aus 15 Partien startet der BVB als Tabellenzweiter in die Restrunde und steht zu diesem Zeitpunkt so gut da, wie seit sieben Jahren nicht.

Entsprechend zuversichtlich hatte sich Kobel noch vor wenigen Tagen im Trainingslager zum weiteren Saisonverlauf geäußert: „Wir haben eine sehr gute Ausgangssituation und es kann uns auch Mut machen, dass wir diese Zahl an Punkten schon gesammelt haben. Wir müssen das, was uns stark gemacht hat, so weitermachen.“ Ob er direkt dabei mithelfen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.

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