
Durchbruch
Einigung im Tarif-Streit: Beamte erhalten mehr Geld
Aktualisiert am 14.02.2026 – 10:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Länder und Gewerkschaften haben sich auf einen Tarifvertrag verständigt. Beamte und andere Landesbeschäftigte erhalten erheblich mehr Geld.
Durchbruch im Bereich des öffentlichen Dienstes bei den Verhandlungen in Potsdam: Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi erhalten die Landesbeschäftigten 5,8 Prozent mehr.
Verhandelt wurde über höhere Entgelte für die rund 900.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Wenn der Abschluss wie üblich auf die mehr als 1,3 Millionen Beamte und Pensionäre übertragen wird, sind insgesamt 2,2 Millionen Menschen betroffen.
Betroffen sind von den Verhandlungen Angehörige etlicher Berufe: Beschäftigte in Straßenmeistereien oder in Universitätskliniken, Gefängnisbeschäftigte ebenso wie IT-Fachkräfte, Tierpfleger genauso wie Erzieherinnen oder Lehrkräfte. Die Gespräche hatten Anfang Dezember begonnen.
Ausgenommen ist Hessen. Das Bundesland verfügt über einen eigenen Tarifvertrag. Die Beschäftigten sollen das Plus beim Gehalt in drei Schritten erhalten, bei 27 Monaten Laufzeit, teilte die Gewerkschaft Verdi zur Einigung im Tarifstreit mit.
Wie schwer es den Gewerkschaften fiel, die Angebote der TdL anzunehmen, zeigte sich in Potsdam in stundenlangen Beratungen hinter verschlossenen Türen. Die Verdi-Führung um Werneke erläuterte in den eigenen Reihen intensiv den Verhandlungsstand und beantwortete Fragen.