Bewerbung für Sommerspiele
NRW feiert Olympia-Abstimmung: Wie geht es nun weiter?
20.04.2026 – 08:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Köln und 16 weitere Städte in Nordrhein-Westfalen haben für die Olympia-Bewerbung gestimmt. Doch ein endgültiger Zuschlag liegt noch weit entfernt.
Die erste Hürde für die ersten Olympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen ist genommen: Gegen kurz nach 3 Uhr am Montagmorgen konnte auch in Köln das Endergebnis verkündet werden: 57,39 Prozent aller Wählerinnen und Wähler stimmten für eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 und 2044.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Entscheidung im Überblick.
NRW verweist zudem auf nachhaltige Spiele. Alle Wettbewerbe sollen in vorhandenen Sportstätten stattfinden. In Köln soll ein temporäres Leichtathletikstadion gebaut werden. Dieses soll nach den Spielen als Wohnkomplex dienen. Bis zum Sommer können alle Bewerber, die noch im Rennen sind, ihre Bewerbung nachbessern.
Am 26. September 2026. Bis dahin stimmen noch Hamburg (31. Mai) und das Berliner Abgeordnetenhaus über eine Bewerbung der jeweiligen Städte ab. In Berlin braucht es laut Landesverfassung keinen Ratsbürgerentscheid. Der DOSB bewertet in einer sogenannten Matrix dann alle Bewerber, die noch im Rennen sind. Die deutsche Bewerbung muss sich im Anschluss gegen internationale Konkurrenz durchsetzen?
