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Dieser Horrorfilm der Achtziger ist ein Klassiker


30.09.2026 – 14:14 UhrLesedauer: 3 Min.

Jack Nicholson in „The Shining“: Seine Figur verfällt langsam dem Wahnsinn. (Quelle: Mary Evans Picture Library via www.imago-images.de/imago)

Kaum ein Autor wurde öfter verfilmt als Stephen King. Ein Klassiker unter den Adaptionen sticht bis heute besonders heraus.

Stephen King hat als Schriftsteller das Horrorgenre nachhaltig geprägt. Und das nicht nur mit seinen Büchern, sondern auch mit deren Verfilmungen. Unzählige Filme und Serien basieren mittlerweile auf seinen Romanen und Kurzgeschichten oder wurden von ihnen inspiriert.

Von „Carrie“ über „Es“ bis „Stand by Me“ reicht die Bandbreite der Verfilmungen. Ähnlich wie bei Kings Gesamtwerk von über 60 Büchern variiert die Qualität der Verfilmungen ebenso stark zwischen echten Klassikern und vergessenswerten B-Movies.

Als erfolgreichstes seiner Werke gilt „The Shining“ aus dem Jahr 1980. Regisseur Stanley Kubrick, selbst eine Ikone seines Fachs, verfilmte den 1977 erschienenen Roman. Er schuf damit einen der bekanntesten Horrorfilme der Filmgeschichte. Bis heute gilt der Film als Meilenstein des Genres, auch wenn Autor Stephen King nie ganz zufrieden mit der Verfilmung war.

Darum geht es in „The Shining“

Der ehemalige Lehrer und Schriftsteller Jack Torrance (Jack Nicholson) tritt eine neue Stelle an. Für den Winter soll er das abgelegene Overlook Hotel in den Rocky Mountains bewachen, während die Straßen durch Schnee unpassierbar werden. Gemeinsam mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und seinem Sohn Danny (Danny Lloyd) zieht er in das menschenleere Hotel ein.

Danny besitzt eine übersinnliche Gabe, die ihm der Hotelkoch Dick Hallorann (Scatman Crothers) als „das Shining“ erklärt. Durch sie erkennt der Junge, dass im Overlook Hotel etwas Böses lauert.

Schon nach kurzer Zeit beginnt die Isolation ihre Wirkung zu zeigen. Jack kämpft mit einer Schreibblockade und wird zunehmend gereizter. Währenddessen begegnet Danny in den endlosen Gängen des Hotels immer wieder unheimlichen Erscheinungen. Auch Wendy spürt, dass etwas nicht stimmt, findet für ihre Beobachtungen aber lange keine Erklärung.

Je länger die Familie im Overlook Hotel verweilt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Jacks Realität und den Visionen, die das Hotel in ihm heraufbeschwört.

So sehenswert ist der Horrorfilm

Jack Nicholson liefert als Jack Torrance eine der einprägsamsten Leistungen seiner Karriere ab. Sein Wandel vom frustrierten Familienvater zum wahnsinnigen Verfolger gilt bis heute als eine der intensivsten Darstellungen des Genres. Shelley Duvall überzeugt als Wendy Torrance mit einer Verletzlichkeit, die durch die berüchtigt harten Drehbedingungen am Set zusätzlich an Authentizität gewann.

Auch der junge Danny Lloyd als Danny Torrance und Scatman Crothers als Hotelkoch Dick Hallorann tragen entscheidend zur beklemmenden Atmosphäre des Films bei.

Visuell zählt „The Shining“ zu den prägendsten Werken seines Genres. Stanley Kubrick arbeitet mit langen Kamerafahrten durch die Flure des Overlook Hotels, symmetrischen Bildkompositionen und der damals neuen Steadicam-Technik. Das verleiht dem Film seine charakteristische, schwebende Unruhe. Kombiniert mit einem dissonanten Score entsteht ein permanentes Gefühl der Bedrohung.

Bei den Oscars und Golden Globes ging der Film trotz seines späteren Kultstatus leer aus, dafür bewerten ihn Kritik und Publikum bis heute überdurchschnittlich: Bei IMDb steht er bei starken 8,4 von 10 Punkten, bei „Rotten Tomatoes“ kommt er auf 84 Prozent positive Kritiken und 93 Prozent Publikumszustimmung.

„The Shining“ ist jetzt neu bei HBO Max im Abo verfügbar. Der Film ist auch bei MagentaTV in der Kauf- und Leih-Version verfügbar.

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