Kosten steigen auf 1,65 Millionen Euro
Fertigstellung des Restaurants im Eichtalpark verzögert sich weiter
27.09.2026 – 19:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Sanierung des früheren Lokals „Zum Eichtalpark“ soll nun erst im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Wann das Restaurant wieder öffnet, ist unklar.
Die Sanierung des einstigen Restaurants „Zum Eichtalpark“ in Hamburg-Wandsbek dauert länger als zuletzt angekündigt. Mit der Fertigstellung des Gebäudes rechnet die städtische Immobiliengesellschaft Sprinkenhof inzwischen im zweiten Quartal 2027, wie Pressesprecher Lars Vieten auf Anfrage der t-online-Redaktion in Hamburg mitteilte. Im Mai hatte der Senat noch Januar 2027 als Ziel genannt.
Grund für die erneute Anpassung ist laut Vieten eine Änderung der Baupläne: Nebenflächen werden so umgestaltet, dass rund 15 zusätzliche Innenplätze entstehen. „Diese Aufwertung des Objekts hat eine moderate Anpassung des Zeitplans erfordert“, erklärte der Sprecher. Die Maurerarbeiten seien nahezu abgeschlossen, der Dachstuhl weitgehend errichtet. Die Dachdeckerarbeiten hätten begonnen, die Elektroarbeiten stünden kurz bevor.
Kosten für die Sanierung sind gestiegen
Diese leichte Verschiebung erweise sich im Nachhinein als ideal: „Das Frühjahr bietet einen deutlich besseren wirtschaftlichen Startpunkt für eine gastronomische Neueröffnung als die umsatzschwachen ersten Wochen des Jahres“, meinte Vieten.
- „Da wird einem fast schlecht“: Goldkehlchen teilen sich Ehrentitel mit Freddy Quinn
Die Sanierung kostet inzwischen rund 1,65 Millionen Euro, teilte Vieten weiter mit. Als das Projekt im November 2024 angekündigt wurde, waren noch rund 975.000 Euro veranschlagt worden – etwa 675.000 Euro weniger. Nach Angaben des Sprechers haben zusätzliche bauliche Gegebenheiten und die Erweiterung die Kosten erhöht.
Eröffnungstermin steht noch nicht fest
Wann im Eichtalpark wieder Gäste bewirtet werden, kann Sprinkenhof noch nicht sagen: „Ein finaler Mietvertrag wurde im Zuge dieser konzeptionellen Weiterentwicklung jedoch noch nicht geschlossen.“ Die Nachfrage nach dem Objekt sei weiterhin hoch; durch den zusätzlichen Gastraum komme es nun auch für Interessenten infrage, denen es zuvor zu klein gewesen sei.
Nach der Übergabe des sanierten Gebäudes muss der künftige Betreiber je nach Konzept noch den Innenausbau übernehmen. Auch behördliche Abstimmungen können laut Vieten erforderlich sein. Die geplante Fertigstellung im zweiten Quartal 2027 ist daher nicht gleich mit dem Eröffnungstermin für das Restaurant – dieser könne aktuell noch nicht benannt werden.
