Nach Wirbel um „Rehaugen“-Aussage
Manuel Hagels Ehefrau Franziska äußert sich zu Sexismus-Vorwürfen
04.03.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 2 Min.
CDU-Politiker Manuel Hagel steht wegen einer früheren Aussage über eine Schülerin in der Kritik. Nun meldet sich seine Frau zu Wort.
Ein Satz über eine Schülerin hat Manuel Hagel in die Schlagzeilen gebracht. „Sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen“, hatte der CDU-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg sie damals beschrieben. Er hatte die Aussage bei einem Schulbesuch vor rund acht Jahren gemacht. Nun wird ihm Sexismus vorgeworfen. Seine Ehefrau Franziska Hagel äußerte sich in einem gemeinsamen Interview mit „Bunte“ dazu.
„Dass dieser Satz mal solche Wellen schlägt, hätte ich, ganz ehrlich gesagt, nicht gedacht. Ich fand ihn aber einfach nicht gut. Das hat irgendwie gar nicht zu ihm gepasst“, sagte sie. Franziska Hagel erklärte, ihr Mann rede „oft sehr launig, wenn er politische Sachverhalte entlang von Menschen erklärt, die er getroffen hat“.
Was sie überrascht habe, sei „nicht die Debatte, sondern wie viele Menschen sich gemeldet haben, die Manuel auch kennen und sagen: ‚Das ist nicht der Mensch, den wir kennen und erleben.'“ Auch Manuel Nagel selbst zeigt Reue. „Ohne Zweifel: Der Satz war Mist. Da gibt es auch nichts zu relativieren, ich würde mich heute nicht mehr so äußern“, betonte er.
Trotz der Diskussion um ihren Mann stellte Franziska Hagel klar, dass sie ihn „sofort wieder heiraten“ würde. Er sei „ein Partner auf Augenhöhe“. „Er liebt es, dass ich meinen eigenen Kopf habe, er unterstützt mich darin, meinen eigenen Weg zu gehen“, erzählte Hagel. Fast zehn Jahre sind sie inzwischen verheiratet. Im Juni 2016 gaben sie sich das Jawort.
Die Öffentlichkeit sucht sie nicht, neben dem Familienalltag arbeitet sie in einem Hotel. Gemeinsam hat das Paar drei Söhne. Von Manuel Hagels Vaterqualitäten schwärmt seine Ehefrau ebenfalls. „Er ist sehr präsent, wenn er zu Hause ist. Er spielt, liest vor, geht mit den Jungs raus in den Wald, hört zu und bringt diese große Wärme mit, die unsere Kinder sofort spüren“, erzählte Franziska Hagel.
