CL-Auslosung für deutsche Teams

„Sie werden große Probleme bekommen“


27.08.2026 – 22:01 UhrLesedauer: 3 Min.

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Martín Demichelis: Der Ex-Bayern-Profi trainiert seit dieser Saison RB Leipzig. (Quelle: IMAGO/Bernd Feil/M.i.S./imago)

Die deutschen Champions-League-Teilnehmer erwischen unterschiedliche Gegner in der Ligaphase. Stefan Effenberg warnt einen Bundesligisten – und sieht schwere Aufgaben für einen anderen.

Stefan Effenberg sieht das Ergebnis der Champions-League-Auslosung für die deutschen Mannschaften mit gemischten Gefühlen, ist aber von der Favoritenrolle des FC Bayern weiter überzeugt. Zwar hätten die Münchner „mit Arsenal und Atlético Madrid gleich zwei Gegner, die auch den Anspruch haben, weit zu kommen in der Königsklasse, dazu das geschichtsträchtige Duell mit Manchester United, das immer etwas Besonderes ist“, sagte Effenberg nach der Auslosung am Donnerstagabend im Gespräch mit t-online. „Aber trotzdem bin ich fest überzeugt, dass sich die Bayern klar durchsetzen und ohne Probleme auf jeden Fall in die nächste Runde einziehen werden. Das sollte der Anspruch der Bayern sein, nicht weniger.“

Borussia Dortmund hingegen „hat es etwas schwerer. Inter, Arsenal, Aston Villa, Real Betis und Villarreal – keine dieser Mannschaften ist leicht zu bespielen.“ Effenberg ist überzeugt: „Da muss Dortmund schon voll ans Limit gehen, um weiterzukommen – trotzdem will ich davon ausgehen, dass sie es schaffen, wenn auch mit etwas oder mehr Mühe.“

Der 58-Jährige meint zudem: „Auch der VfB Stuttgart kommt in die nächste Runde, trotz Gegnern wie Atlético und Inter, der PSV Eindhoven und dem FC Brügge“, es komme nur darauf an, „dass sie keine Mannschaft unterschätzen, das ist schließlich die Champions League.“

Anders sei der Sachverhalt beim vierten deutschen Klub: „RB Leipzig wird große Probleme bekommen“, ist Effenberg sicher. Die Sachsen treffen unter anderem auf Manchester City, Real Madrid, Manchester United und die zwei niederländischen Klubs Feyenoord und PSV. Und: „Auch mit Gegner Como aus Italien ist nicht zu spaßen, das ist eine Mannschaft, die nicht viele auf dem Zettel haben. Aber die haben in Italien wirklich seit zwei Jahren schon konstant geliefert, debütieren nun in der Champions League. Auch das kann sehr schwierig für RB werden.“

„Ganz so schlimm wird es nicht werden“

Effenberg hält bei den Leipzigern noch Nachwirkungen von vor zwei Jahren möglich: „Vielleicht fühlen sie sich auch an die Saison 2024/25 erinnert, als sie sieben von acht Spielen in der Champions League verloren.“ Er beschwichtigt zwar: „Ganz so schlimm wird es wohl nicht werden. Aber es muss schon sehr viel für RB zusammenlaufen, dass sie es in die nächste Runde schaffen.“

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