Neben langer, heller Kleidung gibt es auch einige Mittel, die dabei helfen sich vor Zecken beziehungsweise den von ihnen übertragenen Krankheiten zu schützen. Dazu gehören etwa:

Wer auf Chemie verzichten möchte, liest mitunter von der Wirkung ätherischer Öle gegen Zecken. Es gibt zwar Hinweise, dass etwa Nelken- oder Thymianöl einen gewissen Schutz vor Zecken bieten können. Allerdings beruht diese Annahme meist auf Versuchen, bei denen die Parasiten direkt mit dem Öl behandelt wurden. Da die Öle aber schnell in die Haut einziehen können, ist es fraglich, wie stark die Wirkung im Alltag tatsächlich ist.

Auch Schwarzkümmelöl hat in einigen Versuchen an Hunden eine gewisse Schutzwirkung gezeigt – allerdings nur wenn die Parasiten direkt mit dem Öl in Kontakt kommen (mehr dazu lesen Sie hier). Ob Schwarzkümmelöl auch Menschen vor Zecken schützen kann, wurde bislang nicht erforscht. Wenn Sie in einem Zeckengebiet spazieren gehen, sollten Sie sich daher besser nicht allein auf das Öl verlassen.

Zecken besitzen einen Saug-Stech-Rüssel mit vielen Widerhaken. Die Zecke kann dennoch einfach mit einer Pinzette oder auch notfalls mit den Fingernägeln aus der Haut herausgezogen werden. Wenn Sie sich das nicht zutrauen, gehen Sie am besten zum Arzt. Tritt nach dem Zeckenstich eine Rötung auf, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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