WM-Gegner finden keinen Sieger

Ecuador patzt: Deutschland steht als Gruppensieger fest


Aktualisiert am 21.06.2026 – 04:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Willian Pacho: Sein Team vergab etliche Chancen. (Quelle: IMAGO/Hakan Akgun)

Ecuador wollte endlich den ersten Sieg bei der diesjährigen WM holen. Stattdessen erwischt der Turnier-Debütant einen guten Tag. Ein Spieler sticht hervor.

Die ecuadorianische Nationalmannschaft hat in ihrem zweiten Spiel der Weltmeisterschaft gepatzt und Deutschland damit zum Gruppensieger gekürt. Gegen Turnier-Neuling Curaçao schoss „La Tri“ zwar 29-mal in Richtung Tor, doch kein einziger Versuch wollte gelingen. Die beiden deutschen Gegner in Gruppe E trennten sich 0:0. Zum Matchwinner wurde vor 68.598 Fans Curaçaos herausragender Torhüter Eloy Room, der etliche Chancen der Südamerikaner vereitelte.

Im Video | Dieses Tor sichert Deutschland das Weiterkommen

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Quelle: MagentaTV

Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuvor dank zweier Tore von Joker Deniz Undav mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste gewonnen und ihren zweiten Sieg bei dieser Weltmeisterschaft gefeiert. Zum Auftakt hatte es ein souveränes 7:1 gegen Curaçao gegeben. Ecuador hatte gegen die Elfenbeinküste unglücklich und in letzter Minute mit 0:1 verloren.

So lief das Spiel

Curaçao-Coach Dick Advocaat hatte nach dem 1:7 eine Steigerung seiner Mannschaft angekündigt. „Ecuador hat eine bessere Mannschaft als Curaçao. Aber das heißt nicht, dass sie es leicht haben werden“, hatte der mit 78 Jahren älteste Trainer der WM gesagt. „Wir müssen sehen, dass wir das Spiel so lange wie möglich offenhalten.“

Und das gelang dem kleinsten Land, das sich bislang jemals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat, ausgezeichnet. Advocaat hatte die Defensive seines Teams etwas verstärkt und auf ein 5-3-2-System gesetzt, das den Karibik-Kickern deutlich mehr Stabilität gab. Zwar hatte Ecuador erwartungsgemäß mehr vom Spiel und durch Routinier Enner Valencia (3. Minute), Pedro Vite (14.) und den früheren Bundesliga-Profi John Yeboah (42.) gute Chancen. Insgesamt kamen die Südamerikaner mit der klaren Favoritenrolle aber nicht gut zurecht.

Trainer Sebastián Beccacece hatte zwar davor gewarnt, das kleine Curaçao zu unterschätzen. Mit dem Druck nach dem unglücklichen 0:1 zum Auftakt gegen die Elfenbeinküste hatte der Zweite der Südamerika-Qualifikation aber sichtlich Schwierigkeiten.

Eloy Room: Er wurde zum Mann des Spiels. (Quelle: IMAGO/Hakan Akgun)
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