
Wetterchaos im Newsblog
DWD warnt: Hunderte Landkreise und kreisfreie Städte betroffen
Aktualisiert am 27.01.2026 – 19:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Deutschland schlittert weiter durch den Winter: Nach dem Abzug des Schneetiefs bringen neue Tiefdruckausläufer erneut Eisregen, Glätte und Schnee ins Land. Alle Entwicklungen im Newsblog.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch könnte es vielerorts ungemütlich werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Hunderte Landkreise und kreisfreie Städte amtliche Warnungen herausgegeben. So werde im Osten lokal gefrierender Sprühregen und Schneegriesel erwartet, erklärten die Meteorologen. Gleichzeitig werde auch im Südwesten und Westen sowie in Bayern mit Niederschlägen gerechnet. Hinzu komme in zahlreichen Regionen leichter Frost zwischen 0 und minus 5 Grad. Ausgenommen hiervon seien nur der Westen, der Oberrheingraben sowie die Küsten.
Insgesamt rechne man aufgrund dieser Mischung aus Kälte und Feuchtigkeit vielerorts mit Glätte bis in den Vormittag hinein, so die Meteorologen. Die Warnungen gelten meist bis 10 Uhr. Im Berufsverkehr könnte es deshalb zu gefährlichen Situationen kommen. Autofahrer, aber auch Fußgänger werden gebeten, ihr Verhalten dem Wetter anzupassen, um Unfälle zu vermeiden.
Nach einer Prognose des Diplom-Meteorologen Özden Terli für t-online kommt es am Nachmittag erneut zu gefrierendem Regen und Schnee. „Betroffen sind dann Teile von Niedersachsen, NRW, Hessen und Teile von Baden-Württemberg und Bayern.“ Ebenso der Nordwesten des Landes. Der ZDF-Wetterexperte erwartet bis zu 5 Zentimeter Neuschnee, örtlich seien auch 10 Zentimeter möglich. Am Mittwoch verlagert sich demnach der Schneefall in den Westen und Südwesten.
Im Rest der Bundesrepublik gelten am Dienstagvormittag weitestgehend amtliche Warnungen vor Glätte und leichtem Frost. Abseits der Küsten herrschen Temperaturen zwischen 0 und minus 5 Grad. In einigen Mittelgebirgslagen sowie in Alpennähe tritt anfangs auch mäßiger Frost mit Temperaturen zwischen minus 5 und minus 9 Grad auf.