
Wetter in Berlin und Brandenburg
DWD warnt vor Windböen zum Start ins neue Jahr
01.01.2026 – 10:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Sturmtief bringt starke Böen in die Hauptstadtregion. In der Nacht zum Freitag kann es glatt werden.
Ein Sturmtief zieht von Südnorwegen zur Zentralen Ostsee und erfasst mit seinem Wind- und Sturmfeld am Neujahrstag Brandenburg und Berlin. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass mit einer kräftigen Südwest- bis Westströmung zunehmend polare Meeresluft in die Region fließt.
Bereits am Vormittag lebt der Südwestwind auf und erreicht örtlich erste Windböen bis 60 km/h. Im Tagesverlauf nimmt der Wind weiter zu. Ab dem Mittag seien verbreitet Windböen und örtlich Sturmböen zwischen 50 und 70 km/h zu erwarten, so der DWD. Die Windsituation bleibe bis Freitagvormittag bestehen, danach nehme der Wind allmählich ab.
Die Temperaturen steigen heute auf 3 bis 5 Grad. Zunächst fällt gebietsweise etwas Regen, im Tagesverlauf kommen von Norden Regen-, später Schneeregen- und Graupelschauer hinzu.
Ab der Nacht zum Freitag drohe durch Schnee- und Graupelschauer streckenweise Glätte, warnt der Wetterdienst. Bei stärkeren Schneeschauern könne sich kurzzeitig auch eine dünne Matschschneedecke ausbilden. Die Tiefstwerte in der Nacht liegen bei 3 bis 0 Grad.
Für Freitag sagt der DWD bei wechselnder Bewölkung zeitweise Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer voraus. Vereinzelt seien kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte erreichen 3 bis 5 Grad bei mäßigem bis frischem Wind aus Südwest bis West mit weiteren Windböen und stürmischen Böen.