Deutscher Wetterdienst warnt

Gewitter mit Unwetterpotenzial ziehen übers Land


04.06.2026 – 15:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Gewitterwolken über Bayern: Der Wetterdienst warnt vor Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen in Deutschland– vereinzelt sogar mit Unwetterpotenzial. (Archivfoto) (Quelle: IMAGO/Li_Bro.photo)

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor möglichen Unwettern am Donnerstag. Das Sturmtief entlädt sich vermutlich über vier Bundesländern besonders stark.

In mehreren Bundesländern warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Donnerstag vor kräftigen Gewittern. Betroffen sind Teile von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt sowie Niedersachsen. Lokal sind schwere Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich. Vereinzelt kann es auch zu Unwettern kommen.

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Quelle: Glomex

Ab dem Nachmittag sind im Nordwesten Brandenburgs, im westlichen Mecklenburg-Vorpommern sowie in Sachsen-Anhalt regional kurze, aber kräftige Gewitter zu erwarten. Dabei können Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde, Starkregen mit bis zu 15 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und kleinkörniger Hagel auftreten. Vereinzelt schließen die Meteorologen auch orkanartige Böen bis 105 Kilometer pro Stunde sowie Hagelkörner mit einem Durchmesser von etwa zwei Zentimetern nicht aus.

Sturmböen in Niedersachsen erwartet

Für Sachsen-Anhalt weist der DWD zudem auf die geringe Wahrscheinlichkeit einzelner kurzlebiger Tornados hin. Auf dem Brocken werden unabhängig von Gewittern Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde erwartet.

Noch etwas intensiver könnte die Lage in Niedersachsen ausfallen. Dort werden von Südwesten her vermehrt starke Gewitter erwartet. Möglich sind Starkregenmengen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Sturmböen zwischen 65 und 85 Kilometern pro Stunde sowie örtlich schwere Sturmböen bis 95 Kilometer pro Stunde. Einzelne besonders kräftige Gewitterzellen könnten laut DWD sogar orkanartige Böen um 115 Kilometer pro Stunde, Hagel von rund zwei Zentimetern Größe und bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde bringen.

Die Gewitteraktivität soll in der Nacht zum Freitag in den meisten Regionen nachlassen. Für Freitagnachmittag und -abend kündigt der DWD jedoch erneut einzelne Gewitter an. Diese sollen nach derzeitiger Einschätzung deutlich schwächer ausfallen.

Die Meteorologen weisen zudem darauf hin, dass aufgrund der belaubten Bäume und der vorangegangenen längeren Trockenphase eine erhöhte Gefahr durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume besteht. Auch abseits von Gewittern sind örtlich Windböen zwischen 55 und 60 Kilometern pro Stunde möglich.

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