
Schnee, Glatteis, Unwetter
Das nächste Wetterchaos steht bevor
Aktualisiert am 26.01.2026 – 14:28 UhrLesedauer: 3 Min.
Schnee, Glatteis, Sturm – Deutschland steht eine turbulente Wetterwoche bevor. Denn eine Luftmassengrenze legt sich über das Land.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind lokal Neuschneemengen von bis zu 10 Zentimetern innerhalb von zwölf Stunden möglich. In einigen Regionen müsse zudem mit Schneeverwehungen gerechnet werden.
Der Grund für die turbulente Wetterlage ist eine aktive Frontalzone, der es gelingt, das Hochdruckgebiet über dem Norden Europas zu unterwandern. In der Folge strömt aus südwestlichen Richtungen feuchte, aber vergleichsweise milde Luft nach Deutschland. Diese trifft auf kontinentale Kaltluft aus Nordosten – mit teils drastischen Temperaturunterschieden. Je weiter sich das Tief nach Osten bewegt, desto mehr geht der Niederschlag in Schneeregen oder Schnee über.
Besonders brisant: In einem breiten Streifen zwischen Münster und dem Bayerischen Wald liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt – hier kann der Niederschlag als gefrierender Regen oder Eisregen niedergehen. Der DWD warnt in diesem Zusammenhang vor erheblicher Glatteisgefahr.
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Während im Westen und Südwesten Temperaturen bis zu 5 Grad möglich sind, bleibt es im Osten und Nordosten deutlich kälter. Hier setzt sich das winterliche Wetter fort. Die Luftmassengrenze, die sich über Deutschland bildet, sorgt für teils chaotische Verhältnisse mit schnellen Übergängen zwischen Schnee, Regen und Glätte.
Das Icon-Wettermodell, mit dem auch der DWD rechnet, prognostiziert für den Dienstagnachmittag fast für das gesamte Bundesgebiet eine Schneedecke. Stellenweise wird eine Schneehöhe von bis zu 25 Zentimetern simuliert. Nur im Westen des Landes bleibt es schneefrei.