DWD warnt vor Kälte – bis zu minus 15 Grad

Klirrende Kälte

Amtliche Warnungen für Hunderte Landkreise und Städte


Aktualisiert am 21.01.2026 – 20:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Raureif im Sonnenaufgang (Symbolbild): Der DWD warnt vor Frost in ganz Deutschland. Das Wetter wird wieder winterlich. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

Handschuhe, Schal und dicke Winterschuhe: Wer in der Nacht das Haus verlassen will, muss sich auf eisige Temperaturen einstellen. Es gelten amtliche Warnungen für fast ganz Deutschland.

Minusgrade und Kälte haben Deutschland auch in der vorletzten Januarwoche fest im Griff. Das zeigt sich auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Meteorologen haben Warnungen für Hunderte Landkreise und kreisfreie Städte herausgegeben. Sie gelten von Mittwochabend bis Donnerstagvormittag.

Schon in der Nacht soll es demnach verbreitet Frost geben, im Südosten teils sogar streng. Einzig zwischen dem Niederrhein und dem Rheinland sowie auf den Nordseeinseln bleibe es frostfrei, so die Meteorologen. Während es vom Südwesten bis nach Schleswig-Holstein bei 0 bis minus 4 Grad vergleichsweise mild bleiben soll, sollen sich die Temperaturen in anderen Landesteilen zwischen minus 4 und minus 9 Grad einpendeln. Es gilt Alarmstufe Gelb.

Im Osten Bayerns sowie in einzelnen Lagen Mitteldeutschlands soll es in der Nacht dagegen deutlich mehr abkühlen. Hier seien Temperaturen von unter minus 10 Grad möglich, in Teilen des Bayerischen Waldes dagegen sogar bis zu minus 15 Grad. Das könnte zu einfrierenden Wasserleitungen führen, warnen die Meteorologen.

Mit Entspannung ist erst am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr zu rechnen. Bis dahin gilt Alarmstufe Orange. Allerdings bleibt es auch danach kalt. Der DWD prognostiziert im Tagesverlauf für den Norden und Osten gebietsweise leichten Frost, in Ostbayern dagegen sogar Dauerfrost.

Die Kälte soll sich unterdessen auch auf den Straßen bemerkbar machen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet im Süden und Westen des Landes vereinzelt mit Glätte durch Reif oder gefrierende Nässe. Auch an der Grenze zu Dänemark sowie an der Ostsee könnte es glatt werden. Autofahrer und Fußgänger sollten ihr Verhalten dementsprechend anpassen. Das gilt vor allem auch für den Südwesten. Hier werden in der Nacht Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet.

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