DWD warnt erneut vor Glatteis und gefrierendem Regen

Gefahr für Leib und Leben

Gefrierender Regen droht, die Stadt lahmzulegen


05.02.2026 – 01:42 UhrLesedauer: 4 Min.

Ein Thermometer zeigt eiskalte Temperatur bei Wintereinbruch und ein Geefahrenschild auf der Straße (Symbolbild): Bürger in Berlin werden aufgefordert, äußerst vorsichtig zu sein und den Aufenthalt im Freien sowie Fahrten mit dem Auto möglichst zu vermeiden. (Quelle: IMAGO/imago-images-bilder)

Erneute Unwetterwarnung für Berlin: Gefrierender Regen verwandelt die Stadt in eine Eisbahn. Was die BVG dieses Mal anders machen will, um ein Debakel zu verhindern.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Berlin erneut eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben. Die Warnung, die auch über Warnapps wie Nina verbreitet wurde, gilt bis 10 Uhr am Donnerstagvormittag. Vorwiegend sind östliche Stadtteile der Hauptstadt betroffen.

Nach Angaben des DWD ziehen von Süden Niederschläge auf. Diese fallen zunächst als Schnee, gehen gegen Morgen aber in Regen über, der bei Kontakt mit gefrorenen Böden und Gegenständen gefriert. Unwetterartige Entwicklungen sind möglich. Da die Böden noch tiefgefroren sind, droht gefährliches Glatteis.

Der DWD warnt ausdrücklich vor Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich gefrierenden Regen. Bürger werden aufgefordert, äußerst vorsichtig zu sein und den Aufenthalt im Freien sowie Fahrten mit dem Auto möglichst zu vermeiden. Auf allen Verkehrswegen seien Einschränkungen möglich.

Diesmal wollen sich die Verkehrsbetriebe besser wappnen. Die BVG bereitet sich auf eine erneut schwierige Lage insbesondere für den Straßenbahnverkehr vor. Zusätzliche Fahrzeuge und Fahrer stünden für Betriebsfahrten in der Nacht bereit, damit die Oberleitungen nicht erneut einfrieren, teilte das Unternehmen mit. Bei der U-Bahn sei ein Bürsten- und Schmierzug im Einsatz, der die Gleise freihalten soll. Mit der Berliner Stadtreinigung sei zudem vereinbart worden, bei Frost besonders anfällige Punkte frühzeitig zu streuen.

In Berlin gibt es seit mehr als einer Woche heftige Debatten um den Winterdienst. Auf Straßen und Radwegen übernimmt die Berliner Stadtreinigung (BSR) diese Aufgabe. Auf Gehwegen oder Plätzen fällt Schneeräumen und Streuen dagegen in die Verantwortung der Eigentümer. Viele kommen dieser Verpflichtung aber nicht nach. Und die zwölf Berliner Bezirke sind bei der Durchsetzung der Regeln überfordert.

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