Gewitter und stürmische Böen

Amtliche Warnungen in zahlreichen Landkreisen


Aktualisiert am 11.06.2026 – 12:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Warnkarte am Donnerstagmittag: Die Lage ist dynamisch, von den Warnungen sind ständig neue Gebiete betroffen. (Quelle: DWD)

Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut: Graupelgewitter ziehen über Deutschland – und können fast überall niedergehen.

Nach mehreren Gewittern und mindestens einem Tornado in den vergangenen Tagen sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Donnerstag wieder Gefahr voraus. In weiten Teilen Deutschlands gelten amtliche Warnungen der Stufe 1 von 4.

„Mit einer westlichen Strömung gelangt subpolare Meeresluft nach Deutschland, die den Wetterablauf wechselhaft gestaltet“, erklärt der DWD die Wetterlage. Im Tagesverlauf könnten fast in ganz Deutschland neben Schauern auch einzelne Gewitter mit Graupel niedergehen. Stürmische Böen der Windstärke 8 – das sind bis zu 74 km/h – seien nicht ausgeschlossen.

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Lebensgefahr: DWD warnt vor Blitzen

Nur für den Südwesten und den äußersten Westen gibt der DWD am Donnerstag Entwarnung. Diese Regionen würden die einzigen Ausnahmen darstellen, ansonsten seien überall Gewitter möglich. Die Warnungen sind dynamisch und verschieben sich im Laufe des Donnerstags. Am Mittag waren rund 130 Landkreise und kreisfreie Städte betroffen.

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Der DWD warnt insbesondere vor Blitzen: Sie bedeuten immer Lebensgefahr. Der Dienst rät, Aufenthalte im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen. Es gelte zudem, sich bei starkem Wind vor umherfliegenden leichten Gegenständen in Acht zu nehmen.

Für den Freitag erwarten die Wetterexperten auf exponierten Gipfeln einiger Mittelgebirge und der Alpen stürmische Böen. Bis Samstagmorgen könne zudem am Alpenrand Dauerregen mit Mengen zwischen 25 und 50 Litern pro Quadratmeter in 18 bis 24 Stunden fallen. Am Samstag erscheinen den Meteorologen dann im Norden und Osten einzelne Gewitter mit Graupel und stürmischen Böen als „gering wahrscheinlich“.

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