
„Gefühl, das hängen bleibt“
Ex-Stürmer Ducksch kritisiert Werder-Spitze – Fritz reagiert
29.11.2025 – 14:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Clemens Fritz hat die Kritik von Marvin Ducksch über mangelnde Wertschätzung bei Werder Bremen angenommen. Ducksch bemängelte den fehlenden Kontakt nach seinem Wechsel zu Birmingham City.
Clemens Fritz, der Fußball-Geschäftsführer von Werder Bremen, hat die Kritik des ehemaligen Spielers Marvin Ducksch über die mangelnde Wertschätzung nach dessen Wechsel zu Birmingham City akzeptiert. Fritz räumte ein, dass seit dem Wechsel im Sommer kein Kontakt zu Ducksch bestand.
Er erklärte im Interview mit dem Portal „Deichstube“: „Ich nehme Marvins Kritik über die fehlende Kontaktaufnahme nach seinem Abschied selbstkritisch an.“ Fritz betonte, dass während Duckschs Zeit bei Werder Bremen immer ein gutes Verhältnis bestanden habe und der Verein ihm für seine Leistungen dankbar sei.
Marvin Ducksch, der seit Sommer für Birmingham City spielt, äußerte in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung seine Enttäuschung darüber, dass sich nach seinem Abschied niemand von den Verantwortlichen bei ihm gemeldet habe. „Von den Verantwortlichen hat sich keiner mehr bei mir gemeldet – kein Anruf, keine Nachricht. Wenigstens ein „viel Erfolg“ und ein „Danke für die Jahre“ wären angebracht gewesen“, sagte Ducksch. Bei ihm habe das ein Gefühl ausgelöst, das hängen bleibe. Er fügte hinzu, dass er in Birmingham eine sehr starke Wertschätzung spüre.
Ducksch hatte maßgeblich zur Rückkehr von Werder Bremen in die Bundesliga beigetragen, indem er in der Saison 2022 zwanzig Tore erzielte. Trotz seiner Verdienste fühlte er sich nicht mehr ausreichend wertgeschätzt, was letztlich zu seinem Wechsel führte.