Dschungelcamp und Markus Lanz? Darum flog er zweimal nach Australien

In der zehnten Staffel entschied sich Helena Fürst sogar zweimal dazu, Prüfungen abzubrechen und verweigerte eine weitere komplett. 2024 folgte Leyla Lahour mit drei Abbrüchen. Ein Jahr später setzen die Dschungelstars zusammen dann aber nochmal einen oben drauf und brachen den Negativ-Rekord im Abbrechen von Prüfungen. So wurden insgesamt sechs Challenges vorzeitig beendet.

TV-Auswanderin Danni Büchner musste 2020 in Australien ganze zwölfmal in die Dschungelprüfung. Damit hält sie den Rekord der meisten Prüfungen. Model und Schauspielerin Larissa Marolt musste bisher die zweitmeisten Challenges absolvieren. 2014 war sie bei zehn Aufgaben dabei. Gisele Oppermann musste 2019 mit neun Prüfungen fertig werden, ebenso wie Helena Fürst im Jahr 2016.

Um im Dschungel-Universum keine Langeweile aufkommen zu lassen, haben die Macher auch Ableger produziert. 2015 kämpften ehemalige Kandidaten in „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“ um den Wiedereinzug ins Camp. Brigitte Nielsen, Dschungelkönigin von 2012, siegte und nahm 2016 erneut teil, wobei sie dieses Mal den sechsten Platz machte. 2024 gab es anlässlich des 20-jährigen Jubiläums das Sommer-Dschungelcamp.

2021 mussten die Macher zudem kreativ werden: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die reguläre Staffel abgesagt. Dafür gab es die in Deutschland produzierte Sendung „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“. Darin konnte sich Filip Pavlovic das Goldene Ticket für die kommende Staffel sichern und wurde 2022 sogar zum Dschungelkönig gewählt.

Die Krönung fand jedoch nicht in Australien, sondern in Südafrika statt. Die 15. Staffel wurde Anfang 2022 aufgrund der Pandemie in der Nähe des Kruger-Nationalparks, dem größten Wildschutzgebiet Südafrikas in Mpumalanga, gedreht. 2023 folgte die Rückkehr nach Australien.

2014 hat es die Reality-Sendung laut einer Gerichtsentscheidung mit einer Produktplatzierung übertrieben. Weil ein Riegel eines Keksherstellers zu lange in einer Sequenz zu sehen war und zu sehr herausgestellt wurde, entschied ein Gericht in Hannover 2016, dass es sich um Schleichwerbung handelte.

Aktie.
Die mobile Version verlassen