Millionen-Auftrag

Stadt beauftragt Hentschke Bau mit Abbruch der Carolabrücke


Aktualisiert am 25.02.2025 – 18:19 UhrLesedauer: 1 Min.

Der eingestürzte Brückenzug der Carolabrücke auf der Neustädter Elbseite: Bevor mit dem Abriss begonnen wird, sollen Drohnen die Elbe nach Blindgängern absuchen – doch das verzögert sich. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa)

Die Stadt Dresden hat den Abriss der Carolabrücke ohne Ausschreibung an Hentschke Bau vergeben. Eine schnelle Notvergabe war laut Stadt wegen Einsturzgefahr nötig.

Die Stadt Dresden hat den Abriss der verbliebenen Brückenzüge A und B der Carolabrücke an die Hentschke Bau GmbH vergeben. Die Entscheidung sei am Freitag gefallen.

Anders als üblich wurde der Millionen-Auftrag nicht europaweit ausgeschrieben, sondern direkt an das Bautzner Unternehmen vergeben, das ein Initiativangebot eingereicht hatte.

Hentschke Bau war laut Angaben der Stadt bereits mehrfach bei Arbeiten an den Dresdner Elbbrücken tätig, so auch bei den letzten großen Sanierungsarbeiten an der Carolabrücke vor deren Teileinsturz im vergangenen September. Im Dezember führte Hentschke Bau zudem den Abriss der Brücke der B101 im Süden von Großenhain durch.

Bevor die Arbeiten beginnen, sollen Drohnen die Abrissstelle abfliegen, um die Elbe auf weitere Blindgänger absuchen. Diese Überprüfung war ursprünglich für Montag und Dienstag geplant, doch die Genehmigung dafür fehlt noch.

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