Der Kanzler in Washington
Merz zu Trump: „Wir sind uns einig“
Aktualisiert am 03.03.2026 – 18:29 UhrLesedauer: 3 Min.
Friedrich Merz ist auf Einladung des US-Präsidenten Donald Trump nach Washington gereist. Verfolgen Sie den Besuch im Weißen Haus im Liveticker.
Bundeskanzler Friedrich Merz trifft sich zum dritten Mal seit seiner Vereidigung vor zehn Monaten mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Der erste Besuch fand im Juni 2025 statt und verlief vergleichsweise harmonisch. Diesmal gibt es mehr Konfliktpotenzial. Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran wird dies voraussichtlich das bestimmende Thema sein. Es könnte aber auch um den Zollstreit zwischen der EU und den USA gehen.
18.28 Uhr: Der Ticker ist beendet. An dieser Stelle finden Sie in Kürze eine Zusammenfassung.
18.27 Uhr: Trump sagt über die Wahrscheinlichkeit von Frieden in der Ukraine: „Manchmal ist das Beste, was man tun kann, es zumindest zu versuchen.“ Danach spricht er ungefragt über ein anderes Thema – nämlich die angeblich von ihm gestohlene Wahl 2020. Wahr ist: Trump verlor damals gegen Joe Biden. Bis heute erkennt er seine Niederlage nicht an. Damit endet die Pressekonferenz. Merz und Trump werden nun hinter geschlossenen Türen zu Mittag essen.
18.24 Uhr: Merz erklärt, Deutschland unterstütze die USA und Israel im Krieg gegen den Iran. Das Regime müsse „weg“. „Wir haben ein großes Interesse an Zusammenarbeit. Das ist nicht nur für die Amerikaner wichtig, sondern auch für Europa.“
18.20 Uhr: Merz wird gefragt, was er von Trumps Drohungen gegen Spanien hält. „Was der Präsident sagt, ist richtig.“ Spanien beteilige sich nicht ausreichend an den Nato-Ausgaben, und das müsse sich ändern. Trump wirft außerdem dem Vereinigten Königreich vor, sehr unkooperativ zu sein. „Was sie mit Energie und Migration machen, ist furchtbar. Sie haben Windräder überall. Sie ruinieren das wundervolle Land.“
18.17 Uhr: Trump spricht seit Minuten darüber, wie oft er in den letzten Tagen für seinen Krieg gegen den Iran gelobt worden sei.
18.13 Uhr: Trump scherzt über Zölle: „Ich finde, wir sollten Deutschland sehr hart treffen.“ Merz lacht.
18.09 Uhr: Trump behauptet fälschlicherweise, er habe vor dem Supreme Court mit seinen Zöllen gewonnen. Das ist falsch – das Gericht entschied, dass Trump nicht wie zuvor unilateral Zölle verhängen darf. US-Finanzminister Scott Bessent stimmt ihm in seiner Fehleinschätzung zu.
