ADAC nennt neue Höchststände
Spritpreise auf neuem Rekordhoch: Diesel legt besonders zu
03.04.2026 – 13:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem Preishoch am Donnerstag geht es an den Zapfsäulen direkt weiter nach oben. Vor allem Diesel legt kräftig zu.
Die Spritpreise sind am Karfreitag weiter gestiegen. Gegen 12 Uhr kostete ein Liter Super 2,28 Euro, Super E10 lag bei 2,22 Euro, Diesel bei 2,46 Euro. Damit setzte sich der Aufwärtstrend bei den Kraftstoffpreisen fort – nur einen Tag nach den zuletzt erreichten Höchstständen.
Bereits am Donnerstag hatten die Preise ein neues Hoch markiert. Nach Angaben des ADAC kostete Super E10 kurz nach 12 Uhr im bundesweiten Durchschnitt 2,198 Euro pro Liter, Diesel lag bei 2,415 Euro. Am Freitag verteuerte sich Super E10 damit nochmals um knapp zwei Cent pro Liter. Beim Diesel fiel der Anstieg mit rund 4,5 Cent noch deutlicher aus.
Für viele Autofahrer bedeutet das eine zusätzliche Belastung. Vor allem Pendler, Familien sowie Berufsgruppen mit hohem Fahrbedarf bekommen die Entwicklung im Alltag zu spüren. Schon geringe Preissteigerungen pro Liter können sich über den Monat hinweg deutlich bemerkbar machen.
Hinzu kommt, dass die Spritpreise im Tagesverlauf zwar schwanken, das allgemeine Preisniveau aber hoch bleibt. Wer zu ungünstigen Zeiten tankt, muss teils deutlich mehr zahlen als wenige Stunden zuvor. Eine spürbare Entlastung ist derzeit nicht erkennbar.
Als ein Grund für das hohe Preisniveau gilt die angespannte Lage am Ölmarkt. Allerdings zeigt sich auch wiederholt, dass Preisbewegungen an den Zapfsäulen nicht eins zu eins dem Ölpreis folgen. Steigende Kosten werden häufig schnell weitergegeben, während sinkende Rohölpreise Verbraucher oft erst verzögert erreichen.
Die jüngsten Höchststände dürften daher vorerst keine Ausnahme bleiben. Für Verbraucher heißt das vor allem: Preise vergleichen und nach Möglichkeit günstigere Tankzeiten nutzen.
