
Nie wieder Startprobleme
Diese Wintertricks helfen Ihrer Batterie durch die Kälte
05.01.2026 – 13:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Winter ist die Batterie in vielen Autos die Schwachstelle. Ist es kalt, fehlt oft die Energie zum Starten. Welche Tricks helfen?
Die Autobatterie führt im Winter die Pannenstatistik an. Der Anlasser dreht nur noch müde durch und schafft es nicht mehr, den Motor zu starten. Mit ein paar Tricks lässt sich dieses Problem mit der Starterbatterie vermeiden.
Schmutz und Feuchtigkeit können auf der Batterieoberfläche Kriechströme verursachen und den Stromverbrauch erhöhen. Eine Reinigung mit einem trockenen Tuch kann diesem Problem entgegenwirken.
Lockere oder korrodierte Kabelverbindungen können die Stromversorgung beeinträchtigen. Alle Anschlüsse sollten fest sitzen.
Am besten steht das Auto im Winter in einer (beheizbaren) Garage. Wird die Batterie vor Frost geschützt, fällt ihr das Starten des Motors leichter.
Bei älteren Batterien ist es sinnvoll, ihren Zustand vor und während der kalten Jahreszeit regelmäßig zu kontrollieren. Optimal sind 12,6 Volt.
Werden noch mehr als 12,4 Volt angezeigt, ist der Ladezustand in Ordnung und sollte beim Starten keine Probleme verursachen. Liegt der Wert darunter, ist ein Laden empfehlenswert oder sogar notwendig. Auch eine neue Batterie kann bei niedrigem Ladezustand eine sinnvolle Investition sein.
Die Batterie wird während der Fahrt durch die Lichtmaschine geladen. Da das Laden bei Minusgraden langsamer erfolgt, reichen kurze Fahrten im Winter oft nicht aus, um den Ladestand aufrechtzuerhalten. Hier hilft es, längere Strecken am Stück zu fahren oder die Batterie mit einem Ladegerät aufzuladen.
Um die Autobatterie in der heimischen Garage aufzuladen, benötigt man eine Steckdose und ein geeignetes Ladegerät. Optimal sind universelle, vollautomatische Ladegeräte mit Schutzmechanismen gegen Funkenbildung, Kurzschluss und Verpolung. Eine integrierte Temperaturkompensation ist ebenfalls empfehlenswert.
Je mehr Energie die Batterie beim Starten bereitstellen muss, desto mehr Energie muss durch die Lichtmaschine oder ein externes Ladegerät nachgespeist werden. Die Vielzahl der elektrischen Verbraucher macht der Batterie gerade im Winter zu schaffen. Neben ESP, ABS und vielen anderen Helfern müssen nun auch Sitzheizung, Klimaanlage, beheizbare Außenspiegel und Heckscheibenheizung mit Energie versorgt werden.
Ist der Motor kalt, sollten im Winter alle Verbraucher, die beim Starten nicht benötigt werden, ausgeschaltet werden. Licht, Radio und Heizung können beim Losfahren oder später angemacht werden.
Diese elektrischen Verbraucher sollten möglichst immer ausgestellt sein, wenn der Motor nicht läuft.