
Haustiere in der Familie
Diese Hunderassen eignen sich besonders für Familien mit Kindern
14.01.2026 – 09:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele Familien wünschen sich einen treuen Begleiter, aber nicht jeder Hund verträgt sich gut mit Kindern. Welche Rassen sind wirklich familienfreundlich?
Im familiären Alltag spielt die Wahl des passenden Hundes eine zentrale Rolle – besonders, wenn Kinder im Haushalt leben. Viele Familien stehen vor der Frage, welche Hunderassen anpassungsfähig genug sind, um sich in das Familienleben einzufügen, denn nicht jeder Hund eignet sich für den Umgang mit Kindern gleichermaßen.
Wenn Kinder im Haus sind, spielt das Wesen eines Hundes eine zentrale Rolle. Besonders beliebt bei Familien sind Rassen, die sich durch Ruhe, Geduld und ein freundliches Temperament auszeichnen. Dazu gehören etwa der Golden Retriever, der Labrador Retriever und der Berner Sennenhund. Diese Hunde gelten als ausgeglichen, menschenbezogen und lernfreudig – Eigenschaften, die sie zu treuen Begleitern im Familienalltag machen.
Der Golden Retriever etwa reagiert auch bei quirligem Kinderspiel gelassen, während der Labrador als echter Teamplayer gilt, der sich leicht integrieren lässt. Der Berner Sennenhund wiederum beeindruckt durch seine Sanftmut und seinen Schutzinstinkt, was ihn besonders für Familien mit kleineren Kindern geeignet macht.
Wichtig ist jedoch, dass auch diese Hunderassen – trotz ihrer Gutmütigkeit – richtig erzogen und liebevoll, aber konsequent geführt werden.
Nicht jede Familie hat Platz für einen großen Hund. Doch selbst kleinere Rassen können hervorragende Familienmitglieder sein, wenn sie charakterlich passen. Der Cavalier King Charles Spaniel, der Mops und der Beagle sind typische Beispiele hierfür. Diese Hunde kommen gut mit begrenztem Wohnraum aus und mögen es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein.
Der Cavalier King Charles Spaniel zeigt sich besonders anhänglich und sucht häufig die Nähe von Kindern. Der Mops ist ein clownesker Charakter, der für seine geduldige und humorvolle Art bekannt ist.
Beagle, ursprünglich als Meutehunde gezüchtet, blühen im Familienrudel auf und begeistern durch ihr fröhliches, verspieltes Wesen. Das macht die Rasse super für Familien, die Bewegung lieben.
Neben der Rasse spielt auch der jeweilige Charakter des einzelnen Hundes eine wichtige Rolle. Selbst innerhalb einer Rasse können Temperament und Energielevel stark variieren. Familien sollten überlegen, wie viel Zeit sie für Beschäftigung, Spaziergänge und Erziehung aufbringen können.
Ein Labrador benötigt beispielsweise mehr Bewegung und geistige Auslastung als ein Mops, während sensible Rassen wie der Collie ruhige und strukturierte Umgebungen bevorzugen.
Ebenfalls entscheidend ist das Alter des Hundes: Während Welpen viel Aufmerksamkeit und Erziehung brauchen, sind erwachsene Hunde häufig schon ruhiger und berechenbarer im Umgang mit Kindern. Ein Beratungsgespräch mit einem Züchter, Tierheim oder Hundetrainer kann helfen, den idealen Vierbeiner für die Familienkonstellation zu finden.