
Auf der anderen Seite steht der Unilack, eine einfarbige Lackierung ohne Metallpartikel. Diese Lackvariante bietet einen gleichmäßigen Farbton und eine glatte, klassische Oberfläche. Unilack ermöglicht eine breite Farbpalette und ist in der Regel etwas kostengünstiger als Metalliclack. Außerdem lassen sich kleinere Beschädigungen oder Kratzer leichter ausbessern.
Der Name sagt es schon: Mattlack erzeugt eine matte Oberfläche auf dem Auto. Dazu wird über der Farblackschicht ein Klarlack aufgetragen, dem ein Mattierungszusatz auf Silikatbasis zugesetzt wird. Dadurch streuen Mattlacke das Licht diffus und absorbieren es, anstatt es zu reflektieren. Das Ergebnis ist eine seidenmatte, glanzlose und blendfreie Oberfläche. In den vergangenen Jahren waren Mattlacke besonders für teure Sportwagen und SUV sehr gefragt. Inzwischen klingt der Trend aber wieder ab.
Prospekt und Konfiguratoren im Internet mögen zwar alle Lackierungen zeigen. Am besten ist aber der Besuch im Autohaus. Denn im Original wirkt eine Farbe anders als auf Fotos. Und wenn das Auto nicht in der Wunschfarbe beim Händler steht, hat er zumindest ein Lackmuster zur Hand.