Für Senioren

Zwölf Hunderassen, die zu einem ruhigen Lebensstil passen


Aktualisiert am 18.03.2026 – 07:42 UhrLesedauer: 3 Min.

Eine ältere Frau mit einem kleinen Hund: Haustiere können gegen Einsamkeit helfen. (Quelle: LSOphoto/getty-images-bilder)

Sie leisten Gesellschaft und bringen Bewegung ins Leben: Hunde können den Ruhestand von Senioren bereichern – vorausgesetzt, sie passen zum Lebensstil.

Besonders im Alter sehnen sich viele Menschen nach Gesellschaft im Alltag und einer neuen Aufgabe. Ein Hund ist nicht nur ein treuer Begleiter, sondern auch ein triftiger Grund, das Haus regelmäßig zu verlassen und sich mehr zu bewegen. Doch was für einer soll es sein? Je nach Rasse bringen die Vierbeiner unterschiedliche Eigenschaften und Bedürfnisse mit. Menschen, die aufgrund ihres Alters nicht mehr allzu fit und kräftig sind, sollten sich deshalb einen Hund zulegen, der sich in ihrem Alltag wohlfühlt.

Sowohl beim Kauf als auch bei der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim sollten Interessenten verschiedene Faktoren beachten. Dazu zählen vor allem:

Die Rasse allein ist keine garantierte Vorhersage über das Verhalten eines Hundes. Gleichwohl sind bestimmte Charakterzüge für manche Hunderassen typisch. Ein Hund mit einem stark ausgeprägten Jagdtrieb und viel Bewegungsdrang passt dementsprechend eher weniger gut zu einem ruhigen Lebensstil. Auch das Temperament sollte berücksichtigt werden. Besonders Hundeanfänger könnten mit einem energischen Hund überfordert sein.

Ebenso wichtig ist die Größe des Hundes. Hier sollten Senioren sich gut überlegen, wie viel Kraft sie haben, um den Hund im Ernstfall halten zu können. Ein Bernhardiner hat zum Beispiel einen sehr gelassenen Charakter und passt eigentlich gut zu einem Rentner. Wenn das 70 kg schwere Tier an der Leine zieht, sollte der Besitzer allerdings körperlich auch in der Lage sein, gegenzuhalten. Sonst droht im schlimmsten Fall Verletzungsgefahr. Zuletzt sollten natürlich immer auch Faktoren wie die Größe der Wohnung oder des Hauses, vorhandene Treppen, Vorerfahrung mit Hunden und weitere Tiere im Haushalt einbezogen werden.

Wichtig: Bei der Anschaffung eines Hundes sollte immer das Wohl des Tieres im Vordergrund stehen. Wenn Sie sich nicht mehr dazu in der Lage sehen, den Hund angemessen zu versorgen, sollten Sie sich gegen ihn entscheiden. Auch das eigene Alter sollte in Betracht gezogen werden, denn: Ein Hund wird Sie, je nach Rasse, im Idealfall bis zu 15 Jahre begleiten.

Die meisten Senioren suchen nach einem Hund, der sehr menschenbezogen und ausgeglichen ist. Ein passender Begleiter ist daher der Bolonka Zwetna. Die kleinen Hunde gelten als fröhlich, verschmust – aber auch anhänglich. Lange allein lassen sollte man sie daher lieber nicht.

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