Diese Handys werden 2026 zur Sicherheitslücke

Support-Ende 2026

Diese Xiaomi-Handys werden bald zum Sicherheitsrisiko


12.01.2026 – 16:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Xiaomi-Smartphone: Viele Modelle verlieren 2026 den Software-Support. (Quelle: SOPA Images/imago-images-bilder)

Für mehrere Smartphones von Xiaomi endet 2026 der Software-Support. Nutzer sollten rechtzeitig reagieren, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Xiaomi hat seine Update-Pläne für 2026 konkretisiert – mit unangenehmen Folgen für Besitzer zahlreicher Smartphone-Modelle. Die Geräte erreichen im kommenden Jahr ihren sogenannten End-of-Life-Status und erhalten dann keine Sicherheitsupdates oder Systemaktualisierungen mehr. Das berichtet das Technikportal „Xiaomitime“ unter Berufung auf die offizielle Support-Roadmap des chinesischen Herstellers.

Betroffen sind demnach sowohl frühere Topmodelle als auch günstigere Geräte aus dem Jahr 2022. Das Xiaomi 12 und 12 Pro sollen bereits im März 2026 ihr letztes großes Update erhalten – HyperOS 3, das auf Android 16 basiert. Für die Modelle Xiaomi 12T und 12T Pro endet der Support im Oktober. Neben der Hauptmarke Xiaomi trifft es auch Smartphones der Tochterunternehmen Redmi und Poco.

Folgende Modelle werden in diesem Jahr ihren Support-Status verlieren – darunter sowohl teurere als auch günstigere Geräte:

Der Hersteller will dem Bericht zufolge nur noch in Ausnahmefällen Updates bereitstellen. Für die Schließung alltäglicher Sicherheitslücken oder für neue Funktionen soll es dann keine Unterstützung mehr geben.

Smartphones funktionieren nach dem Support-Ende zunächst weiter. Telefonate, Nachrichten und die meisten Apps laufen ohne Einschränkungen. Ohne Sicherheitspatches bleiben neu entdeckte Schwachstellen jedoch offen. Angreifer können diese Lücken ausnutzen, um Schadsoftware zu installieren oder Daten abzugreifen.

Besonders problematisch wird es bei sensiblen Anwendungen. Banken und andere Finanzdienstleister passen ihre Sicherheitsanforderungen regelmäßig an. Es ist damit zu rechnen, dass Banking-Apps den Zugriff von Geräten ohne aktuelle Updates nach einiger Zeit blockieren. Auch andere Apps sind nach einer gewissen Zeit nicht mehr mit veralteten Betriebssystemen kompatibel.

Xiaomi gewährte den Geräten maximal vier Jahre Software-Support. Im Vergleich zu manchen anderen Herstellern ist das verhältnismäßig kurz. Samsung, Google oder Fairphone versprechen für ihre aktuellen Topmodelle mittlerweile sieben Jahre Betriebssystem-Updates.

Ab Juni 2025 schreibt die EU-Ökodesign-Verordnung für neu verkaufte Smartphones mindestens fünf Jahre Update-Versorgung vor. Geräte, die davor auf den Markt kamen, fallen jedoch nicht unter diese Regelung. Die nun betroffenen Xiaomi-Modelle stammen aus dem Jahr 2022 und erreichen damit nun ihre vom Hersteller vorgesehene maximale Nutzungsdauer.

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