Diese fünf Irrtümer können die Krankeit begünstigen

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man sich theoretisch mit einem Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Angenommen, eine Person mit hellerer Haut kann zehn Minuten in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen (Eigenschutzzeit). Benutzt sie ein Sonnenschutzmittel mit LSF 30, kann sie theoretisch fünf Stunden draußen sein, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Rechnung: Zehn Minuten Eigenschutzzeit multipliziert mit LSF 30 = 300 Minuten. Dieser Wert ist allerdings nur ein Richtwert und kann je nach Hauttyp, Wetter, Schweißbildung, Wasser, Reibung und Menge des genutzten Produkts schwanken.

Melanome können sich in bestehenden Leberflecken und Muttermalen bilden. Schätzungen zufolge entsteht etwa ein Drittel aller Melanome aus bestehenden Pigmentmalen. Daher ist es wichtig, die Haut insgesamt im Blick zu behalten und Veränderungen frühzeitig einem Hautarzt oder einer Hautärztin zu zeigen.

Eine Orientierung bietet die ABCDE‑Regel:

Aufmerksam sollten Sie auch dann werden, wenn das Pigmentmal juckt, blutet oder nässt oder Hautstellen nicht abheilen. Regelmäßige Hautkrebsscreenings in einer dermatologischen Praxis helfen, bösartige Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der Hautkrebs-Früherkennung bieten die gesetzlichen Krankenkassen Frauen und Männern ab 35 Jahren alle zwei Jahre eine standardisierte Untersuchung der gesamten Körperoberfläche an.

Schützen Sie Ihre Haut vor zu viel UV-Licht:

Die Summe aller UV-Dosen über die Jahre zählt. Je mehr Sonne die Haut im Laufe des Lebens ausgesetzt ist, desto größer ist das Hautkrebsrisiko. Wer in jungen Jahren häufig lange Sonnenbäder nimmt, erhöht nachweislich sein späteres Hautkrebsrisiko.

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