Diese Frauen könnten im Prozess entscheidend sein

Sie könnten entscheidend sein

Die wichtigsten Frauen im Prozess um Marius Borg Høiby


Aktualisiert am 01.02.2026 – 13:31 UhrLesedauer: 4 Min.

Marius Borg Høiby: Er wurde in 38 Punkten angeklagt. (Quelle: IMAGO/Royalportraits Europe/Bernard Rubsamen / Bestimage)

Ab dem 3. Februar muss sich Marius Borg Høiby vor Gericht verantworten. Besonders die Aussagen von Frauen aus seinem Umfeld werden im Prozess ins Gewicht fallen.

Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit und Stiefsohn von Kronprinz Haakon, wurde von der Staatsanwaltschaft in 38 Punkten angeklagt. Die schwersten der Vergehen betreffen Frauen, mit denen er in Kontakt stand.

„Dana Press“ listet die Anklagepunkte auf und spricht von vier Vergewaltigungen, Misshandlung einer ehemaligen Lebensgefährtin, mehreren Gewalttaten, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Verstößen gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer anderen Lebensgefährtin, unerlaubten Videoaufnahmen von Genitalien mehrerer Frauen, Morddrohungen, Beleidigung der Polizei und Verkehrsverstößen. Ihm drohen bis zu 16 Jahre Gefängnis.

Ab dem 3. Februar soll in 24 Prozesstagen über sieben Wochen hinweg über Høiby entschieden werden. Der letzte Prozesstag ist derzeit für den 19. März angesetzt. Das Verfahren soll grundsätzlich öffentlich stattfinden. „Wir haben lediglich um eine nicht öffentliche Verhandlung für den Teil des Verfahrens gebeten, der Høibys gesundheitliche Situation betrifft“, erklärte sein Anwalt Petar Sekulic der norwegischen Zeitung „Dagbladet“. Darunter fallen womöglich auch die Suchtbehandlungen, in die er sich mehrfach begeben haben soll. Doch auch mehrere Zeugenaussagen sollen hinter verschlossenen Türen stattfinden.

53 Zeugen wurden vorgeladen, darunter sieben Klägerinnen, Freunde von Marius, Freunde der Geschädigten, Promis und ein Psychologe. Besonders brisant werden die Aussagen der Frauen aus Høibys Umfeld. Sie spielen eine wichtige Rolle in dem Prozess. Das sind die wichtigsten Namen.

Die norwegische Reality-TV-Bekanntheit und Influencerin brachte den Fall ins Rollen und erhob als erste schwere Vorwürfe. Haukland und Høiby waren von Herbst 2022 bis Sommer 2023 liiert. Ihr soll der 29-Jährige psychische und physische Gewalt angetan haben. „Die Gewalt bestand unter anderem darin, ihr wiederholt ins Gesicht geschlagen zu haben, unter anderem mit geballter Faust, sie zu würgen, zu treten und hart zu packen“, so die Staatsanwaltschaft in der Anklage. Er soll Haukland angegriffen und ihre Wohnung verwüstet haben.

Nach mehreren Vernehmungen bei der Polizei schrieb Haukland auf Snapchat: „Ich bin gestern und heute verhört worden, und heute hatte ich meine letzte Vernehmung. Es ist nicht nur ermüdend, weil vieles besprochen wird, es ist ermüdend, weil man sich mit Emotionen, Traumata und allem, was das Gehirn verdrängt hat, auseinandersetzen muss.“ Ihre Aussagen sollen von mehreren Personen aus ihrem Umfeld gestützt werden.

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