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Diese Wohnmobile sind bei Urlaubern besonders beliebt


03.08.2026 – 14:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Wohnmobile an der Costa Blanca bei Alicante: Wer sich einen Camper ausleiht, greift in der Regel zu kleineren Fahrzeugen. (Quelle: Anetlanda via imago-images.de)

Ob Norwegen oder Portugal: In Europa greifen Camper bei Mietfahrzeugen meist zu zwei Fahrzeugtypen. Warum das so ist und worin sie sich unterscheiden.

Wer mit dem Wohnmobil in den Urlaub fährt, hat die Qual der Wahl bei der Fahrzeuggröße. Eine Auswertung des Vermietungsportals CamperDays zeigt: In Europas beliebten Reiseländern stechen zwei Wohnmobiltypen besonders hervor. Und das hat gute Gründe.

Während Urlauber in Norwegen, Spanien und Polen bei dem Portal besonders häufig teilintegrierte Wohnmobile buchen, liegen in Portugal, Österreich, Irland, Island, Großbritannien, Schweden, Italien und Frankreich Campervans vorn. Damit dominieren zwei Fahrzeugklassen, die beide in der Regel ohne Probleme mit dem Pkw-Führerschein der Klasse B gefahren werden können – sofern sie das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten.

Campervans: Diese Vorteile und Nachteile haben sie

Der Trend kommt wenig überraschend. Campervans – oft auch Kastenwagen genannt – verbinden die Abmessungen eines Transporters mit der Ausstattung eines Reisemobils. Dadurch lassen sie sich auf schmalen Straßen, in Altstädten oder auf kleineren Campingplätzen meist leichter bewegen als größere Wohnmobile. Viele Modelle passen zudem auf gewöhnliche Parkplätze und eignen sich zumindest eingeschränkt auch für den Alltag.

Campervan: Die Abmessungen machen ihn beliebt. (Quelle: IMAGO/bruno kickner)

Der Preis für die kompakten Außenmaße zeigt sich allerdings im Innenraum. Stauraum und Bewegungsfreiheit sind begrenzt, Bad und Dusche fallen meist kleiner aus und für Familien oder längere Reisen wird es schnell eng. Auch bei der Isolierung müssen Kastenwagen häufig Kompromisse eingehen, weil die Karosserie auf einem klassischen Transporter basiert.

Mehr Komfort, aber auch mehr Platzbedarf bei Teilintegrierten

Teilintegrierte Wohnmobile setzen dagegen stärker auf Komfort. Ihr Wohnaufbau ist breiter als das Fahrerhaus und bietet dadurch mehr Platz für Sitzgruppe, Küche und Schlafbereich. Häufig gehören auch eine Heckgarage für Gepäck oder Campingmöbel sowie ein größeres Bad mit separater Dusche zur Ausstattung.

Teilintegriertes Wohnmobil: Mit einer Länge zwischen 6 und 7,50 Meter verlangt dieser Typus mehr Übersicht vom Fahrer.

Gerade auf längeren Reisen oder mit mehreren Personen spielen diese Fahrzeuge ihre Stärken aus. Dem zusätzlichen Platz stehen allerdings ein höherer Verbrauch, größere Außenmaße und ein aufwendigeres Rangieren gegenüber. Auch beim Parken in Städten stoßen teilintegrierte Wohnmobile schneller an ihre Grenzen.

Welches Wohnmobil passt zu wem?

Welcher Fahrzeugtyp besser passt, hängt deshalb weniger vom Reiseziel ab als vom eigenen Reisestil. Wer häufig den Standort wechselt, enge Straßen nicht scheut oder Städte erkunden möchte, dürfte mit einem Campervan meist entspannter unterwegs sein. Wer dagegen mehrere Wochen auf Reisen ist oder möglichst viel Wohnkomfort sucht, findet diesen eher in einem teilintegrierten Wohnmobil.

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