Ferienende in neun Ländern
Große Rückreisewelle: Diese Strecken sollten Sie jetzt meiden
07.04.2026 – 16:46 UhrLesedauer: 2 Min.
In neun Bundesländern enden die Osterferien. Wer jetzt aus dem Urlaub kommt, muss sich auf volle Autobahnen einstellen, besonders in Richtung Norden. Doch Experten geben eine überraschende Entwarnung.
Berlin, München, NRW und sechs weitere Bundesländer starten nach dem kommenden Wochenende wieder in den Alltag. Entsprechend voll wird es ab Freitag auf den Fernstraßen. Vor allem die Routen von den Küsten und die Wege rund um die großen Flughäfen sind betroffen.
Trotz der Rückreisewelle rechnen die großen Verkehrsclubs nicht mit extrem langen Staus. Viele Urlauber haben die Heimreise bereits in die Tage vor dem Wochenende vorgezogen. Außerdem entspannt eine Besonderheit die Lage: Da derzeit weniger Berufspendler als üblich unterwegs sind, sinkt das Risiko für verstopfte Autobahnen spürbar.
Wer aus dem Süden zurückkehrt, muss im Alpenraum mehr Zeit einplanen. In Österreich sind die Tauern- und Brennerautobahn sowie der Fernpass staugefährdet. In der Schweiz konzentriert sich der Verkehr auf die Gotthard-Route.
An den Grenzübergängen von Österreich nach Deutschland – insbesondere in Suben (A3), am Walserberg (A8) und in Kiefersfelden (A93) – kann es zu Wartezeiten kommen. Auch auf den Hauptverbindungen aus Polen und Tschechien wird es starken Rückreiseverkehr geben.
Experten wissen: Am besten fließt der Verkehr, wenn alle Autos mit derselben oder ähnlicher Geschwindigkeit fahren, etwa wie Fische in einem Schwarm. Wichtig ist zudem ein angemessenes Tempo. Studien haben gezeigt, dass bei 85 km/h die höchste Fahrzeugdichte auf der Fahrbahn möglich ist. Auch wenn es manchen wundern mag: Wer langsamer fährt, kommt schneller an.
