
KVB-Streik legt Köln lahm
Diese Alternativen gibt es für Pendler
Aktualisiert am 01.02.2026 – 19:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Wegen eines Warnstreiks bei der KVB geht an diesem Montag bei Bus und Bahn so gut wie nichts. Mit frühzeitiger Planung kommen Pendler trotzdem ans Ziel.
An diesem Montag macht Verdi Ernst: Die Gewerkschaft hat einen bundesweiten Streik im Öffentlichen Nahverkehr ausgerufen – auch die KVB ist betroffen. Wer am Morgen dennoch zur Arbeit fahren will, muss frühzeitig umplanen: Es fahren dann nur einzelne, von Subunternehmen betriebene Busse.
Wer kein Auto hat, muss für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zu anderen wichtigen Terminen improvisieren. Diese Möglichkeiten gibt es:
Während die KVB streikt, fährt zumindest die Deutsche Bahn. Und damit fahren auch die S-Bahnen im Stadtgebiet. Wenn Sie also von der Innenstadt nach Ehrenfeld oder von Nippes nach Dellbrück müssen, lohnt sich der Blick auf die S-Bahnpläne. Im besten Fall ist der Fußweg zu einer S-Bahn-Station nicht viel länger als zu einer KVB-Station.
Köln ist eine von 18 deutschen Städten, in denen Uber bereits seine Dienste anbietet. Das Prinzip: Privatpersonen bieten Taxifahrten in ihren Fahrzeugen an. Um ein Uber-Fahrzeug zu rufen, müssen Nutzer die App herunterladen. Der Prozess in der App ist relativ selbsterklärend, bezahlt wird ebenfalls über die App. Uber hebt allerdings an Tagen, an denen es wenig Alternativen für Nutzer gibt, die Preise gerne einmal an.
In Köln gibt es gleich mehrere Taxi-Unternehmen. Das größte ist „Taxi-Ruf“ mit rund 1.100 Taxen und etwa 3.000 Fahrern. Taxis stehen zudem an Knotenpunkten wie dem Hauptbahnhof oder anderen Bahnhöfen bereit.
Ebenfalls per App stehen vier verschiedene E-Scooter-Angebote zur Verfügung: von Dott, Bolt, Lime und Voi. Beim Abstellen müssen Sie jedoch die städtischen Abstellverbotszonen beachten. Dazu zählen unter anderem die linksrheinischen Fußgängerzonen, Brücken, das Rheinufer inklusive einer Abstandszone von 30 Metern, oder Grünanlagen.
Sowohl die KVB als auch die Deutsche Bahn („Call a bike“) bieten Leihräder in Köln an. Für beide Dienste muss die jeweilige App heruntergeladen werden. Die Ausleihe kostet bei beiden Unternehmen einen Euro pro 15 Minuten im Basis- beziehungsweise Starter-Tarif. Bei der Deutschen Bahn muss das Rad an eine „Call a bike“-Station zurückgebracht werden. Bei der KVB ist eine Rückgabe an Stationen oder in einer sogenannten „pinken Zone“ möglich. Dort wird dann allerdings ein Euro Abstellgebühr fällig.
Drei Carsharing-Anbieter vermieten in Köln Autos stundenweise. Dazu ist in der Regel aber eine etwas aufwändigere Registrierung inklusive Vorzeigen des Führerscheins nötig. Ob das bis Donnerstag oder Freitag noch gelingt, hängt vom Anbieter ab. Grundsätzlich gibt es sogenannte „Free Floating“-Anbieter wie „Share now“ und „Miles“, bei denen man das Auto überall abstellen kann, und sogenannte stationsbasierte Anbieter wie „Cambio“, bei denen man die Autos grundsätzlich zu der Station zurückbringen muss, an der man sie ausgeliehen hat.