Die Nasa schickt Ihren Namen zum Mond

Mission „Artemis 2“

Die Nasa schickt Ihren Namen zum Mond


19.01.2026 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Nasa hat das Raketensystem auf den Startplatz gebracht. (Quelle: John Raoux/AP/dpa/dpa-bilder)

In wenigen Wochen sollen vier Astronauten zum Mond fliegen. Mit dabei: eine SD-Karte mit Namen von Erdenbürgern. So reichen Sie Ihren ein.

Seit dem vergangenen Wochenende steht die Mondrakete der Nasa auf ihrem Startplatz und wartet auf ihren Einsatz. In wenigen Wochen sollen mit der Rakete im Rahmen der „Artemis“-Mission der Nasa wieder Menschen zum Erdtrabanten fliegen. Es wäre das erste Mal seit mehr als 50 Jahren.

Mitfliegen sollen vier Astronauten. Mehr Menschen passen in die Orion-Raumkapsel nicht rein. Oder doch? Zumindest digital können noch viele weitere dabei sein. Wie das geht? Die US-Weltraumbehörde Nasa will zusammen mit den Astronauten eine Speicherkarte auf die Reise schicken. Auf dieser werden die Namen all jener Personen gespeichert, die sich dafür registriert haben. Die SD-Karte soll den Mond zusammen mit den Astronauten umrunden.

Laut Nasa haben schon mehr als 1,5 Millionen Menschen ihren Namen kostenlos auf der entsprechenden Seite registriert. In einer Nachricht auf der Plattform X schreibt die Behörde, dass es auch weiterhin möglich sei, sich dort anzumelden, um den eigenen Namen zum Mond zu schicken.

Wer sich registriert, bekommt nicht nur eine kostenlose Mitflug-Gelegenheit des eigenen Namens, sondern auch eine digitale Bordkarte der Nasa. Die enthält etwa einen QR-Code, über den es Informationen und Status-Updates zur „Artemis 2“-Mission gibt.

Die Crew der „Artemis 2“-Mission besteht aus der US-Astronautin Christina Koch, ihren US-Kollegen Victor Glover und Reid Wiseman sowie dem kanadischen Raumfahrer Jeremy Hansen.

Das „Artemis“-Programm – benannt nach der Göttin des Mondes und Zwillingsschwester des Gottes Apollo aus der griechischen Mythologie – wurde 2017 von der Nasa verkündet. Ursprünglich war eine bemannte Mondlandung „Artemis 3“ bis 2024 vorgesehen. Seitdem kam es jedoch bereits mehrfach zu Verschiebungen.

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