
Für Bremen
Die beliebtesten Babynamen der vergangenen Jahrzehnte
Aktualisiert am 16.02.2026 – 19:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Es gibt Vornamen, die über Jahre im Trend liegen – andere verschwinden schnell wieder. Diese Namen halten sich in Bremen bereits seit längerer Zeit.
Im Jahr 2024 war ein Vorname besonders beliebt: Bremer Eltern vergaben 51 Mal den Vornamen Noah an ihr Neugeborenes. Der Name war somit der beliebteste unter den männlichen Vornamen. Auf Platz zwei landete Milan, 34 Mal nannten Eltern ihren Sohn so. Auf Rang drei: Adam. Dieser Name wurde 29 Mal vergeben, heißt es auf t-online-Anfrage aus der Pressestelle des Senators für Inneres und Sport.
Bei den Mädchen war der Vorname Sophie am beliebtesten: 54 Mal wurde dieser im Jahr 2024 gewählt. Es folgen Mia mit 37 Nennungen und Ella. Diesen Vornamen wählten Eltern in Bremen 32 Mal für ihr Baby.
2015 standen genau diese Vornamen ebenfalls an der Spitze: Noah landete mit 54 Nennungen auf dem ersten Platz, Sophie wurde demnach 119 Mal vergeben. Bei den Jungen folgen Elias (50) und Leon (49). Bei den Mädchen war Marie der zweitbeliebteste Name (101 Mal) vor Emma (60).
Vor 21 Jahren indes tauchen teilweise andere Namen auf, die Bremer Eltern für ihre Kinder ausgesucht hatten. Sophie und Marie werden in der Bremer Liste aber auch für 2005 aufgeführt. Der Vorname Sophie, der laut Gesellschaft für deutsche Sprache vom griechischen Wort sophia für „Weisheit“ stammt, landete seinerzeit auf Platz zwei. 77 Mal nannten die Eltern ihr Baby vor 20 Jahren so. Auf dem ersten Rang lag damals Marie (87). Den dritten Platz teilten sich 2005 übrigens Laura und Emily. Diesen Vornamen hatten jeweils 37 Eltern für ihr Kind ausgesucht.
Bei den Jungen lagen Leon, der auch 2015 zu den beliebtesten Vornamen zählte, und Jonas mit jeweils 37 Nennungen vorne. Es folgten Alexander (35) und Fabian (33).
Einen Hinweis gibt es aus Bremen jedoch zu der Auflistung: So heißt es, dass die Namen für 2005 aus dem Papierregister stammen und teilweise nacherfasst worden sind. Die resultierende Vornamensstatistik für das Jahr 2005 ist also nicht repräsentativ.