19-Jähriger starb in der Isar

Diana Körner äußert sich erstmals zum Tod ihres Enkels Remo


24.06.2026 – 21:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Diana Körner: Die Schauspielerin trauert. (Quelle: IMAGO/Agentur Baganz/imago)

Der 19-jährige Remo wurde nach einem Clubbesuch tot in der Isar gefunden. Für seine Familie ein unermesslicher Verlust, wie Diana Körner nun erzählt.

Am 9. Mai entdeckte eine Passantin an der Münchner Ludwigsbrücke einen leblosen Körper in der Isar. Der junge Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Eine Tragödie für die Familie, die den schrecklichen Verlust auch noch im Fokus der Öffentlichkeit verkraften musste. Denn bei dem 19-Jährigen handelte es sich um Remo Aimé Pollert, den Sohn von Lara Joy Körner und Enkel von Diana Körner – zwei bekannte Schauspielerinnen.

Die Obduktion ergab, dass Remo ertrunken ist. Wie es dazu kam, ist nach wie vor unklar. Der 19-Jährige soll zuvor mit Freunden einen Geburtstag in einem Club auf der Museumsinsel gefeiert haben. Es wird von einem Unfall am Ufer ausgegangen, doch Zeugen gibt es keine. Die Familie nahm Ende Mai mit einer Trauerfeier Abschied.

Diana Körner mit Tochter Lara Joy Körner: Beide sind Schauspielerin. (Quelle: P. Schönberger / Future Image)

Rund einen Monat später zeigte sich Diana Körner nun erstmals wieder auf einem öffentlichen Event. Ganz in Weiß gekleidet, die Augen hinter einer großen Sonnenbrille verborgen, schritt sie beim „Friedenspreis des Deutschen Films“ in München über den roten Teppich.

„Es bleibt doch gar nichts anderes übrig“

Von RTL auf den Tod ihres Enkels angesprochen, sagte die 81-Jährige: „Das ist ein unermesslicher Verlust.“ Es sei ein solches Unglück, „dass man darüber eigentlich gar nicht reden kann.“ Vor allem nicht „mit der Umwelt und nicht mit anderen und nicht mit Fremden“, betonte der „Liebling Kreuzberg“-Star.

Trauer sei sehr individuell und jeder habe „einen anderen Umgang mit dieser Situation“. Als Angehörige bleibe ihnen nur, mit dem Verlust leben zu lernen. „Wir müssen es gut meistern und machen. Es bleibt doch gar nichts anderes übrig“, stellte Diana Körner klar und fügte hinzu: „Das ist die Normalität, das ist das Leben. Und das Leben geht weiter.“

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