Im Test gegen die Schweiz

DFB-Schreck: Kimmich liegt blutend am Boden


Aktualisiert am 28.03.2026 – 00:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Am Boden: Joshua Kimmich liegt im Spiel gegen die Schweiz auf dem Rasen und blutet aus der Nase. (Quelle: Denis Balibouse/reuters)

Der Kapitän der deutschen Mannschaft muss einen üblen Wirkungstreffer hinnehmen. Das Spiel wird kurz unterbrochen.

Schreckmoment für die deutsche Nationalmannschaft und die DFB-Fans beim ersten Länderspiel des Jahres in der Schweiz: Auf einmal lag Mannschaftskapitän Joshua Kimmich blutend auf dem Rasen.

Die 67. Minute im St. Jakob-Park von Basel: Freistoß für die Schweiz am deutschen Strafraum. Die Situation bringt nichts ein – wegen eines Offensivfouls vom Schweizer Mittelfeldspieler Johan Manzambi – der den DFB-Kapitän im Strafraumgetümmel unglücklich mit dem Ellenbogen voll im Gesicht trifft. Kimmich geht mit einer üblen Platzwunde an der Oberlippe zu Boden, Er muss direkt auf dem Rasen behandelt werden, Schiedsrichter Chris Kavanagh unterbricht die Partie direkt. Schnell ist aber klar: Kimmich ist nicht ernsthaft verletzt, kann weiterspielen.

Nach der Partie gab der Defensivspieler aber Entwarnung: „Bei mir ist alles okay, es war nur ein Ellenbogen“, erklärte Kimmich im Gespräch bei RTL. Und weiter: „Es tat kurz weh, aber jetzt ist es wieder in Ordnung.“ Keine Anzeichen also, dass er für die Partie am Montag in Stuttgart gegen Ghana (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) ausfallen könnte.

Das Spiel gegen die Schweiz war bereits das 107. Länderspiel des Mannschaftskapitäns, der seit dem DFB-Rücktritt von Ilkay Gündoğan Spielführer des viermaligen Weltmeisters ist. Bisher erzielte der Leistungsträger vom FC Bayern zehn Tore für Deutschland.

In der ewigen deutschen Länderspielliste liegt Kimmich auf dem zehnten Rang und rückt nun bis auf ein Spiel an Jürgen Klinsmann heran. Unter den aktuellen Nationalspielern hat er mit Abstand die meisten Einsätze.

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