
Preisoffensive beginnt
Deutschlands billigstes Auto wird noch günstiger
07.01.2026 – 10:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Dacia bläst zur Attacke: Deutschlands billigstes Elektroauto wird noch einmal 5.000 Euro günstiger. Wer das Schnäppchen machen will, darf jedoch einen entscheidenden Stichtag nicht verpassen.
Elektroautos gelten als teuer. Dacia bricht dieses Gesetz radikal. Die Marke drückt den Preis für den Spring auf ein Niveau, das bisher als unerreichbar galt: Nach einem Nachlass von 5.000 Euro kostet der Kleinstwagen nur noch 11.900 Euro. Und mit dieser einfachen Frage können Autokäufer sogar noch mehr sparen. Doch Interessenten sollten nicht nur aufs Preisschild schauen: Dacia hat den Wagen gleichzeitig technisch umgekrempelt.
Dacia verabschiedete sich von den schwachen Vorgänger-Motoren. Wo früher mühsame 45 oder 65 PS arbeiteten, sorgen nun zwei neue Varianten für Schwung. Zur Wahl stehen Antriebe mit 52 kW (70 PS) und 75 kW (100 PS). Damit gewinnt der kleine Crossover an Spritzigkeit und beschleunigt im Stadtverkehr spürbar besser.
Im Kern des Stromers arbeitet eine neue Batterie. Dacia setzt auf die robuste Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP). Zwar schrumpfte die Kapazität auf 24,3 Kilowattstunden, doch dank technischer Kniffe bleibt die Reichweite stabil. Der Hersteller verspricht bis zu 225 Kilometer – das reicht für den Alltag zwischen Pendeln und Einkauf.
Entscheidend ist das Tempo an der Steckdose: An der heimischen Wallbox zieht der Spring nun 7 kW, am Schnelllader sind bis zu 40 kW möglich. Das verkürzt die Wartezeiten deutlich.
Der Preissturz gilt nicht dauerhaft. Regulär verlangt Dacia für den Kleinstwagen mindestens 16.900 Euro. Wer den 5.000-Euro-Vorteil nutzen will, muss sich beeilen: Das Sonderangebot endet laut Hersteller bereits am 28. Februar 2026.
Der Dacia Spring ist nicht die einzige Wahl für Preisbewusste. Wer etwas mehr Platz oder Reichweite sucht, findet 2026 eine wachsende Auswahl an kompakten Stromern.
Im laufenden Jahr wächst das Angebot zwischen 20.000 und 30.000 Euro weiter: Skoda schickt den Epiq ins Rennen, Cupra den Raval. Beide nutzen die Technik des Volkswagen-Konzerns. Wer noch weniger ausgeben will, findet auf dem Gebrauchtmarkt Alternativen: Ein Renault Twingo Electric oder ein Renault Zoe kosten dort oft weniger als 10.000 Euro.