Bei Einzug ins WM-Viertelfinale

Deutsche Basketballerinnen schreiben Geschichte


Aktualisiert am 08.09.2026 – 22:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Marie Gülich jubelt mit Nyara Sabally: Deutschland steht in der nächsten Runde. (Quelle: IMAGO/O.Behrendt)

Von Beginn tritt Deutschland stark auf, kurz vor der Halbzeit setzt sich das Team dann deutlich ab. Südkorea kommt nicht mehr heran.

Die deutschen Basketballerinnen haben das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land erreicht. Im Playoff-Spiel gegen Südkorea setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in der Berliner Uber Arena mit 94:56 (46:29) durch. Am Donnerstag geht es nun gegen Belgien (ab 17.45 Uhr im t-online-Liveticker), die Europameisterinnen von 2023 und 2025 gewannen die Gruppe C ohne Niederlage.

Zum Auftakt hatte Deutschland gegen Spanien mit 30 Punkten Unterschied verloren. Danach folgten aber zwei klare Siege gegen Japan und Mali, sodass die Gastgeberinnen die Vorrunde als Zweiter hinter Medaillenkandidat Spanien abschlossen.

So lief das Spiel

Die DBB-Auswahl trat von Anfang an voller Überzeugung auf. „Wir haben unser Selbstvertrauen gefunden“, hatte Bundestrainer Lange vor der Partie gesagt. „Im ersten Spiel gegen Spanien waren da noch viele Zweifel. Aber durch die Siege gegen Japan und Mali haben wir unseren Glauben gefunden und glauben mehr an unsere Stärken.“

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Gegen die deutlich kleineren Südkoreanerinnen spielte das deutsche Team die körperliche Überlegenheit von Beginn an geschickt aus. Die Gastgeberinnen zogen wiederholt zum Korb und waren von ihren Gegenspielerinnen kaum zu stoppen. Schon nach dem ersten Viertel lag Deutschland mit neun Punkten vorne (23:14), zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 46:29 praktisch bereits entschieden.

Dass es das vierte Spiel in fünf Tagen war, merkte man den deutschen Spielerinnen nicht an. „Wir alle haben so Bock, vor dieser Kulisse zu spielen, dass wir gar nicht groß darüber nachdenken, wie müde wir sind“, hatte Kapitänin Marie Gülich im Vorfeld gesagt.

Marie Gülich: Die 32-Jährige war mit 19 Punkten beste deutsche Werferin. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Max Vincen)

Durch den klaren Vorsprung konnte es sich Lange wie schon am Tag zuvor beim Kantersieg gegen Mali leisten, seinen Topspielerinnen immer wieder Verschnaufpausen zu geben. Schon vor der Pause kamen alle zwölf Spielerinnen zum Einsatz. „Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass wir Tiefe haben“, sagte Lange.

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