Beim Ausgleich zahlte sich aus, dass Nagelsmann mit Blick auf die Endrunde noch stärker auf Standards setzt: Nach einer kurz ausgeführten Ecke zirkelte Wirtz den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Tah (26.) überlegt einköpfte. Weiter angetrieben vom lautstarken Bundestrainer prüfte Havertz (32.) abermals BVB-Keeper Kobel.

Doch die Abwehr, die laut Nagelsmann genau in dieser Formation Turnier-„Stabilität“ garantieren soll, blieb bei den wenigen Schweizer Vorstößen anfällig. Ein abermaliger Fehlpass von Schlotterbeck leitete das 1:2 ein, David Raum ließ den Mainzer Silvan Widmer unbehelligt flanken und Tah Embolo (41.) unbedrängt einköpfen.

Der Augsburger Fabian Rieder scheiterte bei einem Konter außerdem an der Latte (43.). Doch auf Wirtz war Verlass: Ein Geniestreich des Zauberfußes setzte Gnabry in Szene, der mit dem Pausenpfiff den erneuten Ausgleich besorgte (45. +2).

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Nach der Pause ging beim Gegner das große Wechselspiel los, beide Teams hatten bis zu elf Tausch-Möglichkeiten vereinbart. Der auffällige Gnabry (47.) scheiterte aus spitzem Winkel.

Die DFB-Elf blieb am Drücker und kam zu weiteren guten Gelegenheiten. Positiv in dieser Phase: Das Gegenpressing funktionierte, das Umschaltspiel lief flüssig. Überhaupt gefiel die Offensive, nur an der Effektivität mangelte es. Ein erneut schnell ausgeführter Eckball brachte die erstmalige Führung durch das erste Traumtor von Wirtz (61.). In der Schlussviertelstunde glich Manzambi sehenswert (79.) aus, ehe Wirtz erneut per wunderbarem Zirkel-Schuss (86.) den Unterschied machte.

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