
Mit ihm gelangt deutlich mildere Luft nach Deutschland. Vom 13. bis 16. Februar könnten die Temperaturen auf 8 bis 14 Grad ansteigen, örtlich sind sogar bis zu 16 Grad möglich.
Der Meteorologe Jung erklärt, woher diese großen Unterschiede in den möglichen Szenarien kommen: „Die Unsicherheit ist typisch für solche Lagen, da zwischen den Prozessen in der Stratosphäre und dem tatsächlichen Wetter am Boden oft ein zeitlicher Verzug von ein bis drei Wochen liegt und zahlreiche dynamische Wechselwirkungen eine Rolle spielen.“ Zusammenfassend lasse sich sagen, dass die Wettermodelle ein potenziell winterliches Signal zeigten, das aufmerksam verfolgt werden sollte. „Ob daraus tatsächlich eine markante Winterphase entsteht, hängt entscheidend von der weiteren Entwicklung des Polarwirbels und der großräumigen Druckverteilung ab.“