Notfall in Österreich

Deutscher stürzt in den Alpen 25 Meter in die Tiefe

23.03.2026 – 16:26 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein deutscher Skitourist ist am vergangenen Wochenende in diese Höhle unter der Piste gefallen. (Quelle: Bergrettung Salzburg)

Die Skitour eines 66-Jährigen endet unerwartet im Krankenhaus. Eine vom Schnee bedeckte Höhle wird für ihn zur Falle. Doch die Rettung ist nicht weit.

Ein 66-Jähriger ist am Sonntag in den österreichischen Alpen etwa 25 Meter in eine sogenannte Doline gefallen. Der Begriff bezeichnet eine spezielle Form der Bodensenke, die durch Einsturz von Gestein entsteht. Die zuständige Bergrettung erklärte, dass der Tourist die Senke bei der Skiabfahrt wohl durch den darüberliegenden Schnee übersehen hatte.

Seine Begleiter alarmierten sofort die Bergrettung der Gemeinde Leogang, die daraufhin zu einer großangelegten Rettungsaktion ausrückte. Der Unfall ereignete sich auf einer Höhe von 2000 Metern. Mithilfe eines Mannschaftsflaschenzugs zogen die Einsatzkräfte den Mann aus der Doline heraus.

Anschließend brachte ein Hubschrauberteam den Verletzten in ein nahe gelegenes Krankenhaus südlich von Salzburg. Der Bergrettung zufolge erlitt der 66-Jährige durch den Sturz lediglich eine Verletzung an der Schulter.

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