
Schweres Zugunglück in Thailand
„Die Leute schrien ‚Hilfe! Hilfe!'“: Deutscher unter den Opfern
Aktualisiert am 15.01.2026 – 13:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein schweres Zugunglück erschüttert Thailand. Einen Tag später steht fest: Es gibt auch ein deutsches Opfer.
Bei dem schweren Zugunglück in Thailand durch einen Kransturz ist auch ein deutscher Staatsbürger ums Leben gekommen. Das bestätigte das thailändische Außenministerium in Bangkok. Es sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Weitere Details zur Identität des Deutschen wurden zunächst nicht bekannt.
Video | Kran stürzt auf fahrenden Zug
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Die Ehefrau des Deutschen überlebte das Unglück und meldete sich in thailändischen Medien zu Wort, wie das Portal „The Thaiger“ berichtete. Sie habe mitansehen müssen, wie das Dach des Zuges einstürzte und Gepäckstücke auf die Fahrgäste fielen. Dem Bericht zufolge gab sie an, ihr Mann sei von einer schweren Tasche oder einem Koffer getroffen worden und habe tödliche Verletzungen erlitten. Sie forderte Rechenschaft und Entschädigungszahlungen von den verantwortlichen Behörden und Bauunternehmen.
Am Mittwoch war ein Baukran in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok, auf einen voll besetzten Zug gestürzt, der daraufhin entgleiste und teilweise Feuer fing. Insgesamt kamen 32 Menschen ums Leben, über 60 wurden teils schwer verletzt. Medienberichten zufolge waren knapp 200 Personen an Bord des Zuges.
Eine Augenzeugin sprach in der BBC von einem „ohrenbetäubenden Krach“. Bei den meisten Todesopfern handelte es sich laut dem Bericht um Schüler und Pendler, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Ein weiterer Zeuge schilderte dramatische Szenen, auch für die Rettungskräfte vor Ort: „Die Leute schrien ‚Hilfe! Hilfe!‘ und Rauch stieg auf.“