Deutscher Sportler stirbt bei Basejump-Unfall in der Schweiz

Gewagter Basejump

Deutscher Sportler stirbt in der Schweiz


07.01.2026 – 17:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Basejumper in der Schweiz (Symbolbild): Die Extremsportler springen von festen Objekten aus, also etwa von Gebäuden oder Brücken. (Quelle: Rambaud/Alpaca/Andia.fr via www.imago-images.de/imago)

Zwei Extremsportler machen sich auf einer Brücke bereit zum Sprung. Dann geht bei der Polizei die Meldung ein: Eine Person wird vermisst.

In der Schweiz ist ein deutscher Basejumper ums Leben gekommen. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilte, starb der 28-Jährige am vergangenen Sonntag auf dem Gelände des Bergdorfes Gimmelwald im Berner Oberland.

Der junge Mann hatte sich mit einem Begleiter zur dortigen Nepalbrücke begeben. Diese führt in großer Höhe über eine Kluft – und ist Medienberichten zufolge ein beliebter Absprungpunkt für Basejumper.

Um kurz nach 12.15 Uhr ging der Notruf bei den Behörden ein: Der Deutsche wurde als vermisst gemeldet. Sein Kollege war zuerst abgesprungen, dann folgte der 28-Jährige. Aber laut Polizei kam er „aus noch zu klärenden Gründen in Schwierigkeiten“.

Die Helfer fanden schließlich die Leiche des Deutschen. Laut Polizei war er „mit dem Gelände“ unterhalb der Brücke kollidiert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet. Geprüft wird unter anderem die Ausrüstung des 28-Jährigen.

Basejumping ist eine besonders extreme Form des Fallschirmspringens, bei der von festen Objekten wie Felswänden, Brücken oder Gebäuden abgesprungen wird. Der geringe Abstand zum Boden macht den Sport hochriskant: Schon kleinste Fehler, Materialversagen oder ungünstige Windböen sind kaum korrigierbar, ein Reservefallschirm steht meist nicht zur Verfügung.

Zum Einsatz kommen speziell verstärkte Base-Fallschirme. Einige Basejumper benutzen auch sogenannte Wingsuits, deren Stoffflächen zwischen Armen und Beinen Auftrieb erzeugen und einen rasanten Gleitflug ermöglichen.

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