
Schwerer Unfall
Deutscher Segler stirbt im Atlantik
Aktualisiert am 21.01.2026 – 09:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Dramatische Szenen im Atlantik: Bei einer Regatta ereignet sich an Bord einer Berliner Yacht ein Unfall. Die Besatzung ruft einen Frachter zu Hilfe – doch das Crewmitglied kommt nicht wieder zu Bewusstsein.
Der Akademische Segler-Verein (ASV) Berlin trauert um ein Vereinsmitglied. Wie der Verein mitteilt, ist der Segler während einer Regatta über den Atlantik gestorben. „Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit den Angehörigen“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins.
Der Segler war ein Crewmitglied der Vereinsyacht „Walross 4“, mit der der ASV am 12. RORC Transatlantic Race teilnahm, einer rund 3.000 Seemeilen langen Regatta von den Kanaren in die Karibik.
Mitten auf dem Atlantik geschah es: 1.500 Seemeilen von der Küste entfernt kam es dem Verein zufolge zu einem schwerwiegenden Unfall. Ein Besatzungsmitglied verlor das Bewusstsein.
Es wurde noch ein Frachter umgeleitet, der das Crewmitglied an Bord nahm, um es zu den Kapverdischen Inseln zu bringen. Von dort sollte ein Hubschrauber den Verletzten zu den Azoren ausfliegen. Aber die Helfer konnten den Segler nicht mehr retten: Am Dienstag gab der Verein den Tod des Mannes bekannt.
Die verbleibende Crew an Bord der „Walross 4“ werde auf dem Weg zu ihrem Zielhafen professionell betreut, hieß es. Details zum Unfallhergang gab der Verein nicht bekannt.
Der Ausrichter der Regatta, der britische Royal Ocean Racing Club, sprach der Familie des Seglers „tiefstes Mitgefühl“ aus: „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit auch bei der Yachtbesatzung“, hieß es in einem Statement. „Wir danken allen an den Rettungsmaßnahmen Beteiligten für ihre Professionalität.“