Strecke in der Kritik
Wirbelbruch: Deutscher Radprofi schwer gestürzt
28.03.2025 – 07:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Gleich vier heftige Stürze hatte es auf den letzten Kilometern des Eintagesrennens Brügge-De Panne gegeben. Ein deutscher Radprofi verletzte sich schwer am Rücken.
Der deutsche Radrennfahrer Nikias Arndt wird seinem Team Bahrain-Victorious für längere Zeit fehlen. Wie die Mannschaft am Donnerstag bekannt gab, erlitt der 33-Jährige beim Eintagesrennen Brügge-De Panne am Vortag einen stabilen Bruch eines Wirbels. Die Verletzung zog er sich bei einem Sturz in der Schlussphase des Rennens zu.
Arndt wurde nach dem Unfall in Belgien operiert. Nach Angaben seines Teams verlief der Eingriff erfolgreich. Bereits in den kommenden Tagen soll der Fahrer mit der Reha beginnen, um an seiner Beweglichkeit zu arbeiten. „Wir hoffen, dass er in den nächsten zwei Monaten wieder auf dem Rad sitzt“, teilte Bahrain-Victorious in einem Statement mit.
Das Rennen selbst war überschattet von mehreren schweren Unfällen auf den letzten Kilometern. Insgesamt vier Stürze ereigneten sich kurz vor dem Ziel. Auch prominente Namen wie Olav Kooij aus den Niederlanden und Tim Merlier, der aktuelle Europameister aus Belgien, waren betroffen. Die Streckenführung der Veranstalter geriet im Nachgang in die Kritik.
Arndts Teamkollege Phil Bauhaus konnte sich in einem unübersichtlichen Finale noch einen vorderen Platz sichern: Beim Sieg des Kolumbianers Sebastián Molano belegte er den vierten Rang.