Deutsche verraten, wann sie im Restaurant extra Geld geben

Monika Lazaro äußert: „Ich arbeitete selbst jahrelang in der Gastronomie und freute mich über jedes Trinkgeld. Dieses erhielt nur ich und keine andere Person. Deshalb strengte ich mich auch besonders an. Heute würde ich mich nicht mehr anstrengen. Denn mit dem Trinkgeldknopf würde mein Chef ja sehen, was ich für Trinkgeld erhalte. Das würde mir nicht passen. Deshalb gebe ich als Gast nur Bargeld an die Person, die mich bedient. Wir müssen nicht alles von Amerika übernehmen.“

„Es wirkt sehr fordernd und hat etwas von Betteln“, findet Frank Fischer ebenfalls. „Diese Tasten können jedoch von Vorteil sein, weil ausländische Gäste dadurch öfter Trinkgeld geben. Denn in ihren Ländern sind Trinkgelder in den Services integriert und viele glauben fälschlicherweise, in Deutschland sei das genauso.“

Grundsätzlich ist auch dieser t-online-Leser geneigt, Trinkgeld zu geben, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Dazu gehören Aufmerksamkeit, gutes Auftreten, gepflegtes Erscheinungsbild, Freundlichkeit und Fachkompetenz. „Das sind die As und Os in der Gastronomie. Wobei es darauf ankommt, in welchem Lokal ich mich befinde und wie hoch meine Erwartungen daran sind. In einer Kneipe oder einem einfachen Gasthaus darf ich auch nicht zu viel erwarten. In einem Hotelrestaurant, wo das Haus vier oder fünf Sterne hat, erwarte ich mehr.“

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