Fall war unter Verschluss

Doping: Deutsche Sportlerin für zwei Jahre gesperrt

22.04.2026 – 11:20 UhrLesedauer: 1 Min.

Anna Bader: Die deutsche Athletin muss noch zwei Monate zuschauen. (Quelle: imago sportfotodienst)

Anna Bader wurde bereits im Juni 2024 positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Der Fall blieb bis jetzt öffentlich unbekannt.

Die Nationale Anti Doping Agentur (Nada) hat die Klippenspringerin Anna Bader wegen eines positiven Tests auf die Substanz Ostarine für 24 Monate gesperrt. Bader hatte bei der Schwimm-WM 2013 in Barcelona Bronze gewonnen. Der Fall war bis zur Mitteilung der Nada nicht öffentlich bekannt.

Ostarine fördert den Aufbau von Muskelmasse und wird in der Medizin unter anderem bei Osteoporose und Muskelschwund eingesetzt. Die Nada, die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) und Bader einigten sich auf eine sogenannte Streitbeilegungsvereinbarung. In der Mitteilung der Nada hieß es: „Die Parteien sind sich einig, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vorsätzlich begangen wurde.“

Ab dem 27. September 2024 war Bader vorläufig suspendiert. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 13. Juni 2024 – dem Datum der Probeentnahme. Damit darf Bader ab dem 13. Juni dieses Jahres wieder an Wettkämpfen teilnehmen.

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