Deutsche (64) bei Wolkenstein vermisst – Feuerwehr findet Leiche

Sie verschwand zweimal

Südtirol-Drama um deutsche Touristin nimmt trauriges Ende


Aktualisiert am 30.01.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Einsatz der Feuerwehr Gröden in Südtirol: Einsatzkräfte konnten die Deutsche nur noch tot bergen. (Quelle: Feuerwehr Gröden)

Zweimal verschwindet eine 64-jährige Urlauberin in Südtirol. Beim ersten Mal überlebt sie eine Nacht bei Minustemperaturen. Bei der zweiten Suchaktion finden die Retter eine Leiche.

Trauriges Ende im Fall der zweifach vermissten deutschen Touristin in Südtirol: Die 64-Jährige ist tot aufgefunden worden, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa und das Portal „stol.it“ am Freitag übereinstimmend berichten.

Ihr lebloser Körper sei hinter dem Postamt von St. Christina aufgefunden worden, etwa drei Kilometer von ihrer Unterkunft in Wolkenstein entfernt. Die Frau soll laut den Medienberichten auf einem abgelegenen Weg unterwegs gewesen und dann in die Tiefe gestürzt sein. Dabei habe sie tödliche Verletzungen erlitten.

Eine Überwachungskamera filmte sie ein letztes Mal am Vormittag in St. Christina. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Frau. Ein Feuerwehrsprecher hatte im Gespräch mit t-online gesagt: „Wir haben die Hoffnung, dass sie lebt.“ Rund 60 Menschen und sechs Suchhunde waren im Einsatz.

Bereits am Montag und Dienstag hatte die deutsche Touristin einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst – der allerdings glimpflich endete: Sie war gemeinsam mit einer Gruppe zu einer Wanderung in Richtung der in 1.903 Metern Höhe gelegenen Juac-Hütte aufgebrochen. Allerdings fühlte sie sich unterwegs nicht gut, weshalb sie sich entschied, allein umzukehren. Sie kam vom Weg ab und verirrte sich. Erst am nächsten Tag wurde sie entdeckt, sie hatte die Nacht nach eigenen Angaben bei minus 10 Grad unter Bäumen verbracht.

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