Videoassistent schaltete sich ein
Wirbel um Niederlande-Tor: Darum zählte der Treffer wirklich nicht
25.09.2026 – 16:47 UhrLesedauer: 2 Min.
In seinem ersten Spiel als Bundestrainer holte Jürgen Klopp mit dem DFB ein Remis gegen die Niederlande. Früh im Spiel gab es für seine Mannschaft einen Schock.
Wer weiß, wie das Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und der Niederlande ausgegangen wäre, hätte das frühe Tor für „Oranje“ gezählt? Eine Antwort auf diese Frage lässt sich nicht seriös geben. In der 13. Spielminute köpfte Liverpool-Verteidiger Virgil van Dijk eine Ecke ins Tor des deutschen Torhüters Marc-André ter Stegen.
Zunächst sah es so aus, als sollte das Tor auch zählen – doch der Videoassistent meldete sich und zweifelte die Korrektheit des Treffers an. „Ich habe mir schon gedacht, dass er sich das noch mal ansieht. Es war eine tolle Ecke, aber Brobbey ist fast viereckig – und nach den neuen Regeln ist das ein Foul“, sagte Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp nach dem Spiel. Doch es war nicht das Foul, was geahndet wurde.
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Vielmehr ging es um eine Abseitsstellung, wie der DFB dem „Kicker“ bestätigte. Beim Kopfball van Dijks stand Brian Brobbey im Abseits. Er berührte den Ball zwar nicht, behinderte ter Stegen jedoch entscheidend am Eingreifen. Deswegen wurde der spanische Schiedsrichter Alejandro José Hernandez Hernandez in die Review-Area gebeten. Nach Ansicht des Schiedsrichters griff der niederländische Angreifer aktiv in die Szene ein, weshalb es beim Spielstand von 0:0 blieb.
Das Spiel endete am Donnerstagabend in Amsterdam mit einem 1:1-Unentschieden. Deutschlands zwischenzeitlichen Führungstreffer erzielte Felix Nmecha (32. Minute), der Niederländer Cody Gakpo (90.+2) glich spät, aber nicht unverdient aus.
