Derby St. Pauli – HSV: Das sagt die Hamburger Polizei über die Sicherheit

St. Pauli gegen HSV

Wie sicher ist das Derby Das sagt die Polizei

22.01.2026 – 13:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Polizei beim Hamburger Stadtderby (Archivbild): Wenn der HSV gegen St. Pauli spielt, ist damit immer ein Großeinsatz verbunden. (Quelle: IMAGO / Philipp Szyza)

Das Stadtderby zwischen St. Pauli und HSV gilt als Hochrisikospiel. Die Polizei sieht jedoch eine positive Entwicklung bei der Sicherheitslage.

Die Hamburger Polizei hat eine erfreuliche Tendenz beim brisanten Stadtderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV festgestellt. „Wir verzeichnen eben schon eine positive Entwicklung, die bei unserer Lagebeurteilung natürlich nicht unberücksichtigt bleibt“, sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

Das 113. Pflichtspiel-Duell beider Bundesligisten wird am Freitag um 20.30 Uhr im Millerntor-Stadion ausgetragen. Die Trennung der Fans bei der An- und Abreise hat für die Polizei wie immer Priorität.

Die Anhänger des FC St. Pauli treffen sich um 16 Uhr und wollen ab 18 Uhr am Achidi-John-Platz vor der Roten Flora über das Schulterblatt in Richtung des nicht weit entfernten Stadions laufen.

Die HSV-Fans treffen sich um 17 Uhr am Gänsemarkt und brechen von dort Richtung Millerntor auf. Die Polizei empfiehlt Stadionbesuchern die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie S- und U-Bahn.

Das Fan-Verhältnis wird laut dem Polizeisprecher traditionell als feindschaftlich eingestuft. Der Blick auf die vergangenen Duelle habe jedoch gezeigt, dass man heute vor einer anderen Situation stehe als früher. In der jüngsten Vergangenheit habe es keine größeren Sicherheitsvorfälle gegeben.

Die verbesserte Situation hänge auch mit einer veränderten Kommunikation zusammen. „Die Sicherheitskonzepte der Vereine sind heute andere als vielleicht noch vor 10, 15 Jahren und auch die Kommunikation mit der Polizei ist einfach eine andere“, sagte der Sprecher. Zudem seien die Sicherheitskonzepte über die Jahre weiter verfeinert worden.

Zur konkreten Zahl der Einsatzkräfte macht die Polizei wie gewohnt aus taktischen Gründen keine Angaben. Die Hamburger Einsatzkräfte werden von der Bundespolizei und Kollegen aus Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein unterstützt. Autofahrern wird dringend empfohlen, die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren.

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