Hoffenheim hofft weiter auf Champions League

HSV verpasst wichtige Punkte für Klassenerhalt


Aktualisiert am 25.04.2026 – 20:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Tim Lemperle (l.) und Jordan Torunarigha (r.): Beide Teams lieferten sich einen emotionalen Schlagabtausch. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Die TSG Hoffenheim ärgert den Hamburger SV im Kampf um den Klassenerhalt und holt gleichzeitig wichtige Zähler im Rennen um die Champions League.

Der Hamburger SV hat das Topspiel der Bundesliga am Samstagabend mit 1:2 (1:2) gegen die TSG Hoffenheim verloren. Die Hanseaten haben damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt verpasst und haben noch immer fünf Zähler Vorsprung auf den Stadtrivalen St. Pauli, der auf dem Relegationsplatz liegt.

Der HSV startete dabei schwungvoll in die Partie, musste dennoch den Rückstand durch Fisnik Asllani (18.) hinnehmen. Es war der erste Schuss der Hoffenheimer. Robert Glatzel glich durch einen Elfmeter aus (34.), ehe Tim Lemperle kurz vor der Pause den dritten und letzten Treffer des Tages erzielte (45.). Hoffenheim hingegen springt zumindest über Nacht auf einen Champions-League-Platz und steht einen Zähler vor dem VfB Stuttgart, der am Sonntag (15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) auf Werder Bremen trifft.

Vor 57.000 Zuschauern im wieder einmal ausverkauften Volksparkstadion waren die Hamburger von Beginn bemüht, das bittere Nordderby (1:3) beim SV Werder Bremen in der Vorwoche vergessen zu machen. In der ersten Viertelstunde hielten sie auch spielerisch mit dem Favoriten aus dem Kraichgau mit. Besonders Ransford Königsdörffer hatte einige vielversprechende Momente, klare Torchancen erspielte sich der HSV aber nicht.

Die Hoffenheimer wirkten insgesamt reifer und erarbeiteten sich nach 15 Minuten mehr und mehr Spielanteile. Mit ihrer ersten gefährlichen Aktion kamen die Gäste zur Führung. Vladimír Coufal setzte sich auf der rechten Seite durch. Seine Flanke verwertete Asllani freistehend aus kurzer Entfernung zu seinem zehnten Saisontor.

Wieder einmal zeigte die HSV-Defensive, dass sie das Fehlen des verletzten Jungstars und Abwehrchefs Luka Vušković nicht kompensieren kann. Zudem fehlte auf der linken Seite Miro Muheim, der sich in Bremen verletzt hatte.

Danach kontrollierte die TSG das Spiel – und dennoch kamen die Gastgeber zum Ausgleich mit tatkräftiger Hilfe von Ozan Kabak. Dessen Fehler nutzte Glatzel und lief allein auf Torhüter Baumann zu. Der HSV-Stürmer touchierte den Nationalspieler und kam zu Fall. Baumann sah Gelb, Glatzel verwandelte den Elfmeter zum dritten Saisontreffer.

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